Sie sind hier:

Griechenland: Landesweiter Taxi-Streik am Donnerstag

München, 08.11.2018 | 07:49 | hze

Urlauber in Griechenland stehen am Donnerstag, 8. November, unter Umständen vor Problemen, von A nach B zu kommen. Wie lokale Medien übereinstimmend berichten, sind die Taxifahrer des Landes um 4 Uhr morgens in einen landesweiten Streik getreten. Der Ausstand soll bis 16 Uhr andauern.


Taxi Flughafen Nacht
Aufgrund eines Streiks stehen am Donnerstag in ganz Griechenland auch an den Flughäfen keine Taxis zur Verfügung.
In dieser Zeit stehen Taxis nicht für Transfers vom und zum Flughafen oder Hotel zur Verfügung. Auch auf Ausflügen müssen Urlauber auf öffentliche Verkehrsmittel oder einen Mietwagen umsteigen. In der Landeshauptstadt Athen findet darüber hinaus ab 9 Uhr (Ortszeit) vor dem Evelpidon Gericht eine Großdemonstration statt. Reisende sollten den Bereich vorsichtshalber meiden.

Obwohl die griechische Regierung bereits im April strenge Regeln für Fahrdienstleister wie Uber in Kraft gesetzt hat, protestieren die Taxifahrer weiterhin gegen den aus ihrer Sicht unfairen Wettbewerb. Konkret entzündet sich deren Unmut an einer Klage der Chauffeur-App Beat gegen den Vorstand der griechischen Gewerkschaft der Taxifahrer, Thymios Lymberopoulos. Dieser wurde aufgrund von Verleumdung auf Schadenersatz von 260.000 Euro verklagt.

Mit ihrem Kampf gegen die neue Konkurrenz aus dem Internet sind die Griechen nicht allein. Im September waren die Taxifahrer in Portugal in einen unbefristeten Streik getreten. Sie protestierten gegen neue Transportrichtlinien, die Taxiuntertnehmen etwa eine maximale Anzahl an Fahrzeugen vorschreiben, Fahrdiensten wie Uber jedoch nicht. In Griechenland ist die Situation laut dem renommierten Tech-Magazin The Verge jedoch umgekehrt. Uber und Beat dürfen zum Beispiel keine Fahrzeuge nutzen, die älter als sieben Jahre sind, und alle Fahrten müssen am Hauptquartier der Firmen starten und enden. Beide Regeln gelten nicht für Taxifahrer.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.