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Griechenland: Unwetter Ballos bringt Starkregen und Wind

München, 14.10.2021 | 10:01 | soe

Griechenland muss in den kommenden Tagen mit stürmischem Wetter rechnen. Tiefdruckgebiet Ballos zieht ab Donnerstag über das griechische Festland sowie die Ionischen Inseln, im Gepäck hat es heftige Niederschläge und starken Wind. Erst ab dem 16. Oktober ist mit einer Wetterbesserung zu rechnen.


Akropolis in Athen, der Hauptstadt Griechenlands
Griechenland muss noch bis zum 16. Oktober mit Starkregen und Hagel durch Unwetter Ballos rechnen.
Ballos traf am Morgen des 14. Oktober zuerst auf den Westen Griechenlands. Dabei durchzog das Unwetter unter anderem Thessalien und Westmakedonien, bevor es die Hauptstadt Athen erreichte. Wie das internationale Nachrichtenportal Garda berichtet, müssen die Menschen in Hellas noch bis zum 16. Oktober mit widrigen Wetterbedingungen rechnen. Dazu zählen starke Regenfälle, örtlich kann es auch zu Hagel und je nach Höhenlage zu Schneefällen kommen. Auch starke Winde werden vorausgesagt. Mit einer Gewitterwarnung der Stufe Rot wurden die Region West Sterea und die Ionischen Inseln versehen, damit müssen sich auch Urlauber auf Korfu, Paxos und Zakynthos bis zum Wochenende auf Sturm einstellen.
 
Temperatursturz um sieben Grad Celsius
 
Der Nationale Wetterdienst Griechenlands (EMY) warnt vor einem Temperaturabfall um bis zu sieben Grad Celsius in den betroffenen Gebieten. Der größte Teil des Landes wird gemäß den meteorologischen Berechnungen am Freitag von Ballos getroffen, bevor der Sturm ab dem 16. Oktober gen Osten abzieht. In Vorbereitung auf das Unwetter berieten sich der griechische Katastrophenschutz und die Gouverneure von 13 Regionen, um umgehend auf eventuelle Probleme reagieren zu können.
 
Empfehlung an Reisende vor Ort
 
Wer sich in den betroffenen Regionen Griechenlands aufhält, sollte die aktuelle Wetterlage über die lokalen Medien verfolgen sowie den Anweisungen der örtlichen Behörden Folge leisten. In Gemeinden mit tieferer Lage kann es nach starken Regenfällen an Flüssen und Bächen zu Hochwasser kommen, auch Sturzfluten und Erdrutsche sind nicht auszuschließen. Dadurch könnten Straßen unpassierbar werden. Bei schwerem Seegang sind Verspätungen und Ausfälle im Fährverkehr möglich, auch an den Flughäfen kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Passagiere sollten sich vor der Anreise zum Flughafen den Status ihrer Verbindung bestätigen lassen und genügend Zeit für eventuelle Verzögerungen einplanen.

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