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Italien: Unwetter in Sizilien und Kalabrien sorgen für Einschränkungen

In Süditalien sorgen derzeit heftige Unwetter für Einschränkungen im Reiseverkehr. Speziell in der Region Kalabrien sowie auf der Insel Sizilien müssen sich Reisende auf schwere Gewitter, Starkregen und hohen Wellengang einstellen. Teilweise werden Flüge umgeleitet, der Fährverkehr zwischen den Inseln der Region wurde eingestellt.
Wie der Informationsdienst A3M meldet, kommt es bereits seit dem 25. Oktober in Kalabrien und Sizilien zu schweren Unwettern, die teilweise zu Überschwemmungen führten. Diese sollen nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes der italienischen Luftwaffe auch im Laufe des Dienstags anhalten, mit einer Wetterbesserung ist erst zum Wochenende zu rechnen. In der Folge verkehren in den betroffenen Gebieten keine Fähren mehr, Flugpassagiere müssen ebenfalls mit Verspätungen, Stornierungen und umgeleiteten Verbindungen rechnen. Insbesondere im Flugverkehr der Airports Catania und Palermo kommt es derzeit zu Störungen.
 
Rat an Reisende
 
Wer sich in Kalabrien oder Sizilien aufhält, sollte die Situation vor Ort über die lokalen Medien aufmerksam verfolgen und den Anweisungen der Behörden Folge leisten. Durch starke Regenfälle kann die Passierbarkeit der Straßen beeinträchtigt werden, es ist also ratsam, beispielsweise für die Fahrt zum Flughafen einen zusätzlichen Zeitpuffer einzuplanen. Zudem sollten sich Passagiere den Status ihrer Flugverbindung vorab von der Airline oder dem Reiseveranstalter bestätigen lassen.
 
Phänomen des „Medicane“ möglich
 
Noch die gesamte Woche sind im Süden Italiens große Regenmengen zu erwarten, die auf dem Meer zu widrigen Bedingungen und zu Lande für Überflutungen und Erdrutschen führen können. Hinzu kommen starke Winde und Orkanböen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern. Ab Donnerstag drohe zudem laut Wetterexperten das Phänomen eines „Medicane“, wie ein im Mittelmeer auftretender Hurrikan genannt wird. Er entsteht, wenn ein Tiefdruckgebiet über warme Gewässer zieht und sich dabei ähnlich eines Tropensturms entwickelt.