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Einreisebestimmungen in Italien werden strenger

München, 31.03.2020 | 09:59 | soe

Italien reguliert die Einreise strenger. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden von allen einreisenden Personen bis auf Weiteres verschiedene Daten abgefragt. So soll gewährleistet werden, dass sie bei einer nötigen Kontaktaufnahme durch die Behörden gefunden werden können.


Italien: Verona
Italien verschärft im Zuge der Corona-Krise die Einreisebestimmungen.
Unter anderem müssen Einreisende nun den Reisegrund und die Telefonnummer hinterlegen. Auch der geplante Aufenthaltsort und die Transportmittel werden abgefragt. Erfasst werden die Angaben von jedem, der auf dem Land-, See- oder Luftweg einreist. Zudem müssen die Reisenden sich nach ihrer Ankunft bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und in eine 14-tägige Selbstisolation begeben, selbst wenn sie keine Symptome zeigen. Die Airlines und Kreuzfahrtgesellschaften wurden angewiesen, den Passagieren noch vor dem Boarding die Körpertemperatur zu messen. Wer mehr als 37,5 Grad hat, darf nicht an Bord kommen.
 
Auch in den Niederlanden gibt es verschärfte Regularien für Reisende. So hat die Provinz Zeeland seit dem Mittag des 30. März touristische Übernachtungen verboten und alle Urlauber in der Region aufgefordert, abzureisen. Auf diese Weise wollen die Behörden verhindern, dass das lokale Gesundheitssystem bei einem Ansteigen der Corona-Fälle überlastet wird. Das Verbot gilt neben Hotels auch für Ferienwohnungen und Campingplätze.
In Dubai steht indes eine weitere Corona-bedingte Entscheidung an: Die für 2020 geplante Weltausstellung wird voraussichtlich um ein Jahr auf 2021 verschoben.

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