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Kanaren wollen Corona-Beschränkungen nach 9. Mai beibehalten

München, 07.05.2021 | 08:08 | soe

Die Kanaren wollen auch nach dem Ende des spanischen Alarmzustands am 9. Mai ihre Corona-Beschränkungen beibehalten. Ángel Víctor Torres, Präsident der Kanarischen Inseln, gab einen entsprechenden Beschluss am 6. Mai auf einer Pressekonferenz bekannt. Damit bleiben sowohl die nächtlichen Ausgangssperren, als auch die Kontaktbeschränkungen auf den Kanaren vorerst in Kraft. Der Oberste Gerichtshof der Region muss jedoch noch zustimmen.


Kanarische Inseln: La Graciosa
Die Kanaren wollen auch nach dem Ende des Alarmzustands in Spanien an ihren Corona-Maßnahmen festhalten.
Grund für die beabsichtigte Fortsetzung der Beschränkungen ist die weitere Senkung der Corona-Infektionszahlen. Derzeit liegen die Kanaren knapp unter der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, welche für viele Länder als Schwellenwert für eine Reisewarnung gilt. Um die weitere Eindämmung der Pandemie und damit den wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus nicht zu gefährden, sollen die nächtlichen Ausgangssperren bestehen bleiben. Auch die Kontrollen an Häfen und Flughäfen will die kanarische Regionalregierung beibehalten, damit verbunden ist die Testpflicht bei der Einreise aus anderen spanischen Regionen. Zudem ist eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bei privaten und öffentlichen Treffen geplant.
 
Verlängerung der Ausgangssperre auf Balearen durch Gericht erlaubt
 
Die Kanaren folgen mit der Entscheidung dem Beispiel der balearischen Inseln. Auch auf Mallorca und Co. sollen die nächtliche Ausgangssperre und weitere Corona-Maßnahmen über das Ende des landesweiten Alarmzustandes hinaus in Kraft bleiben. Zu diesem Zweck hatte die balearische Regionalregierung unter Ministerpräsidentin Francina Armengol einen entsprechenden Antrag beim Obersten Gerichtshof der Balearen gestellt, welcher am 6. Mai durch einen Richterspruch genehmigt wurde. Auf den Kanaren steht nun ebenfalls noch eine Prüfung der Maßnahmen-Verlängerung durch den Obersten Gerichtshof der Kanarischen Inseln (TSJC) bevor. Bis zu dessen Entscheidung, die Präsident Ángel Víctor Torres analog der auf den Balearen erwartet, bleiben die Beschränkungen auf den Kanaren in Kraft.
 
Corona-Maßnahmen auf den Kanaren
 
In Spanien endet in der Nacht auf den 9. Mai der coronabedingte Alarmzustand und damit die rechtliche Basis für mehrere Beschränkungen, unter anderem die Ausgangssperre. Diese beginnt je nach Warnstufe der einzelnen Inseln derzeit entweder 23 Uhr oder Mitternacht und dauert bis 6 Uhr am Folgetag. Ebenfalls abhängig von den Corona-Warnstufen dürfen sich in privaten und öffentlichen Räumen entweder maximal vier oder sechs Personen treffen. Die Regeln für die Gastronomie dürfen die Autonomen Regionen in Spanien auch ohne Gerichtsbeschluss selbst festlegen. Derzeit befinden sich alle Kanarischen Inseln auf einer der beiden niedrigsten Stufen Grün oder Gelb, bei weiterhin sinkenden Infektionszahlen ist ein baldiges Ende der Reisewarnung für deutsche Urlauber sehr wahrscheinlich.

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