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Keine Flughafen-Streiks mehr: Einigung im Tarifstreit der Luftsicherheitskräfte

München, 29.03.2022 | 08:48 | soe

Reisende in Deutschland können aufatmen: Die Streikwelle an den Flughäfen ist beendet, auch während der Osterferien müssen keine neuen Ausstände befürchtet werden. Am 28. März einigten sich der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) und die Gewerkschaft Verdi auf neue Tarifregelungen für die Luftsicherheitskräfte. Der erfolgreichen sechsten Verhandlungsrunde waren in den vergangenen Wochen erfolglose Gespräche und mehrere Streikaktionen vorangegangen.


Verdi-Mitglieder beim Streik
Nach mehreren Warnstreiks an deutschen Flughäfen haben Arbeitgeber und Gewerkschaft eine Einigung erzielt.
Sowohl die Gewerkschaft Verdi als auch der BDLS bestätigten am Montag die erzielte Einigung, weitere Warnstreiks sind damit vom Tisch. Diese waren unter anderem für den Osterreiseverkehr angedroht worden und hätten erneut für massive Störungen des Flugverkehrs gesorgt. Nachdem erst am vergangenen Freitag die fünfte Verhandlungsrunde gescheitert war, führten weitere Gespräche am Wochenende und zu Wochenbeginn zu einem für beide Seiten annehmbaren Ergebnis.
 
Einigung auf dreistufige Tariferhöhung
 
Während die Arbeitgeberseite noch keine Details zu den ausgehandelten Bedingungen bekanntgegeben hat, äußerte sich Verdi bereits zur erzielten Einigung. So habe der neue Tarifvertrag eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2023 und beinhalte eine dreistufige Tariferhöhung. Ab 2024 wird die Entlohnung der Beschäftigten in allen Bundesländern gemäß ihrer Lohngruppe angeglichen. Zusätzlich soll es Lohnerhöhungen geben, Verdi gibt dafür eine Steigerung zwischen 4,4 und 7,8 Prozent an. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft eine Entgelterhöhung von einem Euro mehr Stundenlohn binnen zwölf Monaten gefordert.
 
Zahlreiche Flugausfälle durch Warnstreiks
 
In den letzten Wochen hatte Verdi mehrfach zu umfangreichen Warnstreiks an deutschen Flughäfen aufgerufen, welche zu massiven Einschränkungen im Reiseverkehr geführt hatten. Allein am letzten Streiktag am 22. März waren deutschlandweit mehr als 100.000 Passagiere und Passagierinnen betroffen, über 750 Flugverbindungen fielen aus. Beteiligt hatte sich das Luftsicherheitspersonal an den Airports Frankfurt, Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn.

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