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Neue Corona-Risikogebiete: Reisewarnung für Teile Griechenlands

München, 20.11.2020 | 14:11 | lvo

Das Robert Koch-Institut hat am 20. November die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Neu als Risikogebiet gelistet sind nun unter anderem die Region Mittelgriechenland sowie die baltischen Staaten Litauen und Lettland. Die Neuerungen treten am 22. November 0 Uhr in Kraft, parallel dazu gibt das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für die betroffenen Gebiete heraus.


Griechenland: Euböa
Die griechische Insel Euböa gehört ab dem 22. November auch zu den Corona-Risikogebieten laut RKI.
In Griechenland zählt nun Mittelgriechenland, die unter anderem die Insel Euböa einschließt, als Risikogebiet, nachdem bereits in der vergangenen Woche eine Vielzahl an griechischen Inseln von den Warnungen des RKI betroffen waren. Die Urlaubsinseln Rhodos, Kreta und Korfu sind nach wie vor keine Risikogebiete. In Finnland wurde nun die Region Uusimaa, zu der auch die Stadt Helsinki gehört, hinzugefügt. Ein beliebtes nordisches Urlaubsland wurde vom Robert-Koch-Institut von der Liste entfernt: So ist Island kein Risikogebiet mehr. Außerhalb Europas wurde lediglich für Botsuana auf dem afrikanischen Kontinent eine Warnung für touristische Reisen erlassen.

Als Risikogebiete im Sinne des Robert Koch-Instituts werden Gebiete eingestuft, die in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner melden. Reisen in Risikogebiete sind grundsätzlich möglich. Reiserückkehrer haben jedoch die Verpflichtung sich für zehn Tage in Quarantäne zu begeben. Verkürzt werden kann diese Zeit mit einem negativen Corona-Test, welcher frühestes an Tag fünf der Isolierung erfolgen kann.

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