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Griechische Insel Paros schafft Plastik ab

München, 31.12.2019 | 09:15 | lvo

Eine kleine Insel im Zentrum der Ägäis wird zum Vorreiter unter den griechischen Inseln: Paros will Plastikmüll verbannen. Wie die BBC berichtet, soll das Eiland bis zum Jahr 2022 plastikfrei werden. Das Clean Blue Paros Project macht es möglich.


Griechenland: Paros
Paros soll bis 2022 plastikfrei werden.
Im Rahmen des Projektes der britischen Non-Profit-Organisation Common Seas haben sich die auf Paros ansässigen Unternehmen bereits dazu verpflichtet, Plastikmüll in den kommenden drei Jahren zu reduzieren und schließlich zu verbannen. Um Kunststoffe auf der Insel vollständig loszuwerden, soll das Müllmanagement komplett überholt und Einheimische sowie die Inselregierung fortgebildet werden. Das Clean Blue Paros Project ist das erste ganzheitliche Projekt zur Überarbeitung des Plastikmüllmanagements, das weltweit angewandt wird. Paros wurde für die Umsetzung des Projekts ausgewählt, weil es sich um eine relativ kleine, aber dennoch komplexe Insel handelt. Auf dem Eiland in der Ägäis leben 13.000 Menschen; rund 400.000 Touristen kommen jedes Jahr im Sommer dorthin.

Dem Bericht zufolge sind 95 Prozent des Mülls im Mittelmeer Kunststoffe und auf die Tourismusindustrie zurückzuführen. Dem will das Clean Blue Paros Project entgegenwirken. In der Ost- und Nordsee gibt es ähnliche Bestrebungen: Dänemark legt im Klimaschutz vor und will bis 2050 komplett klimaneutral sein. Noch schneller wird auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm an der Umsetzung gearbeitet. Die Urlaubsinsel soll bis 2032 die erste müllfreie Gemeinde der Welt sein. Das Plastikproblem sorgt jedoch nicht nur an den Küsten für ein Umdenken. Die Wintersportregion "Pejo 3000" im italienischen Trentino wird Europas erstes plastikfreies Skigebiet. In den Hotels, Berghütten und Restaurants sollen Kunststoffe künftig passé sein.

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