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Philippinen öffnen für Touristen, aber nicht aus Deutschland

München, 19.11.2021 | 14:33 | soe

Die Philippinen haben angekündigt, bald wieder ausländische Urlauberinnen und Urlauber ins Land zu lassen. Voraussetzung ist, dass diese über einen vollständigen Corona-Impfschutz verfügen und aus bestimmten Staaten anreisen. Deutschland steht aktuell noch nicht auf der Liste der genehmigten Herkunftsländer.


Philippinen - Cebu - Borocay
Die Philippinen wollen bald wieder ausländische Urlauber ins Land lassen, jedoch nicht aus Deutschland.
Das philippinische Tourismusministerium kündigte die Öffnungspläne nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters am 19. November an. Demnach hat die Coronavirus-Taskforce des Landes die Einreise geimpfter Gäste grundsätzlich wieder genehmigt, die speziellen Bedingungen dafür müssten jedoch noch festgelegt werden. Auch ein konkretes Öffnungsdatum wurde noch nicht genannt. Bereits bekannt ist, dass die Einreise nur aus bestimmten Staaten mit niedrigen Infektionszahlen und hohen Impfquoten gestattet werden soll. Nach ersten Berichten zählen die Philippinen unter anderem China, Japan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien dazu, allerdings bislang kein europäisches Land. Der Inselstaat hatte seine Grenzen seit März 2020 für ausländische Besucherinnen und Besucher geschlossen gehalten.
 
Mehrere Wiederöffnungen in Asien
 
Die Philippinen folgen mit den Öffnungsplänen dem Beispiel mehrerer anderer asiatischer Staaten, welche in jüngster Zeit ebenfalls wieder ausländische Urlauberinnen und Urlauber empfangen oder entsprechende Lockerungsschritte angekündigt hatten. So öffnete Thailand am 1. November ohne Quarantäne für Reisende, Kambodscha am 15. November und Vietnam zumindest in einigen Regionen am 16. November. Gemeinsam ist diesen Staaten, dass sie eine vollständige Corona-Impfung für die Einreise fordern; hinzu kommen je nach Land individuelle Bedingungen wie zusätzliche Tests, Versicherungen und Formulare.
 
Corona-Lage auf den Philippinen
 
Die Philippinen verzeichnen seit Mitte September stetig sinkende Corona-Infektionszahlen. Mit Stand zum 19. November liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 9,5 mit sinkender Tendenz. Die Impfquote im Land ist jedoch noch auf einem sehr niedrigen Stand, nur etwas mehr als 22 Prozent der Bevölkerung des Inselstaats gilt als vollständig geimpft. Grund für die nur schleppend vorangehende Impfkampagne sind vor allem Probleme bei der Beschaffung der Impfstoffe, ein Großteil der vorhandenen Dosen stammt aus Spenden von anderen Staaten.

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