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Rumänien: Nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte eingeführt

München, 26.10.2021 | 10:18 | cge

In Rumänien ist seit dem 25. Oktober eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Diese greift täglich ab 22 Uhr bis um 5 Uhr am nächsten Morgen. Personen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen sind, sind von dieser Maßnahme ausgenommen.


Bukarest
Rumänien verhängt eine nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte.
Mit der Einführung neuer Corona-Maßnahmen will Rumänien die jüngste Welle an Neuinfektionen mit dem Virus eindämmen. Neben der nächtlichen Ausgangssperre für die ungeimpfte Bevölkerung Rumäniens haben Schulkinder seit Montag zunächst zwei Wochen außerplanmäßige Ferien. Weiterhin muss künftig in allen geschlossenen öffentlichen Räumen sowie im Freien ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Der Zutritt zu Geschäften, zur Gastronomie und in Kultureinrichtungen ist nur mit 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) gestattet.
 
Einreise nach Rumänien
 
Für Einreisende aus Deutschland nach Rumänien gelten derzeit keine besonderen Einschränkungen, da die Bundesrepublik als grüne Zone eingestuft wird. Personen, die aus Länden der gelben oder roten Kategorie nach Rumänien einreisen wollen, müssen sich jedoch einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen und sind zur Einreiseanmeldung verpflichtet. Seit der vergangenen Woche ist Deutschlands Nachbarland Österreich als rote Zone verzeichnet. Einreisende können die Quarantäne jedoch durch den Nachweis einer Impfung, des Genesenenstatus oder bei einem weniger als 72 Stunden andauernden Aufenthalt in Rumänien auch durch einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Tests umgehen. Kinder bis zwölf Jahre sind davon ebenfalls ausgenommen.
 
Corona-Lage in Rumänien
 
Die rumänischen Behörden haben im Oktober Rekordzahlen hinsichtlich der Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet. Auch die täglichen Todeszahlen erreichen derzeit einen Höchststand, die Rate gilt zudem weltweit als eine der höchsten. Die rumänischen Krankenhäuser sind überlastet, teils werden Patienten ins Nachbarland Ungarn zur Behandlung überwiesen. Zudem weist der Staat die zweitniedrigste Impfquote innerhalb der Europäischen Union auf. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, sind erst weniger als 35 Prozent der Bevölkerung immunisiert.

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