Sie sind hier:

Russland führt E-Visum ein

München, 19.06.2019 | 10:48 | lvo

Russland vereinfacht die Einreisebestimmungen. Wie das Branchenportal FVW mit Berufung auf russische Medien am Mittwoch berichtet, führt das Land ein elektronisches Visum ein. Die E-Visa sollen ab 2021 erhältlich sein. Russland erhofft sich dadurch einen Zuwachs an Urlaubern.


Russland: Moskau
Russland führt 2021 ein E-Visum ein.
In eineinhalb Jahren sollen Touristen und Geschäftsreisende bereits auf leichtere Art und Weise nach Russland einreisen können. Fahrten zu Visa-Zentren würden somit entfallen. Das E-Visum wird Medienberichten zufolge einen Aufenthalt von bis zu 16 Tagen ermöglichen. Welche Länder genau von den neuen Einreisebestimmungen profitieren werden, muss noch durch das Außenministerium geregelt werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Neuerung die EU, China und Südkorea betrifft. Derzeit rechne man mit Kosten von 50 US-Dollar, umgerechnet 45 Euro, was günstiger wäre als bislang. In der Startphase soll das Visum für Städte wie Moskau, St. Petersburg und Kasan gelten.

Immer mehr Staaten digitalisieren ihre Einreisebestimmungen, sodass der Eintritt ins Land mittels elektronischer Erlaubnis stattfinden kann. Zuletzt hatte das südostasiatische Laos ein E-Visum eingeführt. Seit Juni 2019 dürfen sich Urlauber dank des E-Visums maximal 30 Tage im Land aufhalten. Die elektronische Einreiseerlaubnis war bereits im Jahr 2018 festgelegt worden.

Weitere Nachrichten über Reisen

Traumstrand auf den Seychellen
23.09.2020

Corona-Entspannung: Kuba, Seychellen und Sri Lanka keine Risikogebiete mehr

Das Robert Koch-Institut stuft seit dem 23. September mehrere Staaten außerhalb des Schengen-Raumes nicht mehr als Risikogebiete ein. Die Corona-Lage auf Kuba, Sri Lanka und den Seychellen hat sich entspannt.
Portugals Hauptstadt Lissabon
23.09.2020

Neue Reisewarnungen: Lissabon, Kopenhagen und Dublin sind Risikogebiete

Das Robert Koch-Institut hat am 23. September neue Risikogebiete zu seiner Liste hinzugefügt. Für die Regionen Lissabon, Dublin und Utrecht sowie weitere Ziele gelten nun Reisewarnungen.
Tschechien: Prag Karlsbrücke
23.09.2020

Reisewarnung: Fast ganz Tschechien ist Risikogebiet

Nach landesweit starker Verbreitung des Coronavirus wurde Tschechien am Abend des 23. September vom Robert Koch-Institut fast gänzlich zum Risikogebiet erklärt. Es gilt eine Reisewarnung.
Österreich: Vorarlberg Kleinwalsertal
23.09.2020

Sperrstunde in Österreich: Lokale schließen 22 Uhr

Ab Freitag, 25. September, gilt in Teilen Österreichs eine Sperrstunde. Lokale müssen dann spätestens um 22 Uhr schließen.
Grossbritannien: London Eye Themse LVO
22.09.2020

Großbritannien verschärft Corona-Maßnahmen

Großbritannien verschärft die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab Donnerstag gibt es eine Sperrstunde in Lokalen, auch der Service wird eingeschränkt.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.