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Corona: Schweiz erklärt Sachsen zum Risikogebiet

München, 08.04.2021 | 10:45 | soe

Die Schweiz betrachtet Sachsen mit Wirkung zum 19. April wieder als Corona-Risikogebiet. In der jüngsten Aktualisierung der Liste der Risikoländer, für die in der Schweiz das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verantwortlich ist, wird damit neben Thüringen nun ein weiteres deutsches Bundesland aufgeführt. Somit müssen Einreisende aus Sachsen unmittelbar nach der Ankunft in der Schweiz für zehn Tage in Quarantäne.


Schweiz Flagge Matterhorn
Die Schweiz erklärt Sachsen ab dem 19. April zum Corona-Risikogebiet.
Nach Informationen des Auswärtigen Amtes müssen Einreisende aus Risikogebieten in der Schweiz einen negativen PCR-Test vorzeigen, der nicht älter als 72 Stunden ist. Diese Vorgabe gilt zudem für alle Flugpassagiere, unabhängig davon, ob sie aus einem Risikogebiet anreisen oder nicht. Ankömmlinge aus Ländern der Risikoliste müssen sich binnen zwei Tagen bei der zuständigen Kantonsbehörde anmelden und unmittelbar nach der Ankunft eine zehntägige Quarantäne antreten. Diese kann nach sieben Tagen durch einen weiteren negativen PCR-Test verkürzt werden, sofern die kantonale Gesundheitsbehörde dem zustimmt. Alle Einreisenden in die Schweiz sind zudem zum Ausfüllen eines elektronischen Einreiseformulars verpflichtet.
 
Auch Kroatien und die Türkei neu auf Schweizer Risikoliste
 
Neben dem deutschen Bundesland Sachsen umfasst die neue Einstufung des BAG auch weitere Regionen von Schweizer Nachbarländern. In Italien trifft es die Region Apulien, in Frankreich die Bretagne sowie die Provinz Nouvelle-Aquitaine. Zudem wird Armenien mit dem gesamten Staatsgebiet neu auf die Schweizer Risikoliste gesetzt, ebenso Kroatien, Litauen und die Türkei. Die Schweiz selbst wird vom deutschen Robert Koch-Institut seit dem 24. Oktober 2020 als Corona-Risikogebiet gelistet, es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
 
Impfkampagne in der Schweiz
 
Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat sich die Schweiz ein ehrgeiziges Impfziel gesetzt. Bis Juli 2021 sollen alle Impfwilligen eine Immunisierung erhalten haben, notwendig dafür ist eine Verimpfung von rund 100.000 Dosen pro Tag. Hierfür hat die Alpenrepublik Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna geordert. Auf der Messe Zürich wurde am 6. April ein neues Impfzentrum mit einer Kapazität von 4.000 Impfungen pro Tag eröffnet, weitere sollen zeitnah in mehreren Kantonen folgen.

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