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Seychellen: Beschränkungen für Urlauber verschärft

München, 05.01.2021 | 13:59 | soe

Die Seychellen führen erneut strengere Corona-Maßnahmen ein, welche sich auch auf Touristen im Land auswirken. Neu ankommende Urlauber müssen sich seit dem 3. Januar für zehn Tage in ihren Unterkünften aufhalten, bereits auf den Seychellen befindliche Touristen dürfen ihr Hotel zehn Tage lang nicht wechseln. Zudem müssen mehrere Einrichtungen der touristischen Infrastruktur schließen.


Traumstrand auf den Seychellen
Auf den Seychellen gelten seit dem 3. Januar schärfere Corona-Beschränkungen.

Bis zum 13. Januar 2021 dürfen gemeinsam genutzte Hotelpools nicht mehr öffnen, lediglich die Benutzung privater Pools an den Suiten oder Villen ist weiterhin gestattet. Kinderclubs in den Resorts und Hotels müssen den Betrieb einstellen, ebenso Wellnessbereiche, Spas und Bars. Sportliche Aktivitäten, darunter fallen auch Wassersportarten, dürfen nur noch allein oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden. Restaurants auf den Seychellen müssen, mit Ausnahme der Hotel- und Flughafenrestaurants zur Bewirtung ihrer Gäste, schließen. Auch die Geschäfte auf den Inseln werden vorerst geschlossen, nur Lebensmittelläden dürfen im Rahmen ihrer üblichen Öffnungszeiten weiterhin Kunden bedienen. Die Postzustellung zwischen den Inseln wurde ausgesetzt, Touristen dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.
 
Seychellen kein Corona-Risikogebiet
 
Weiterhin geöffnet bleibt der Flughafen der Seychellen, für die Einreise benötigen Fluggäste einen höchstens 48 Stunden alten, negativen PCR-Test. Deutsche Urlauber müssen anschließend für zehn Tage in einem dafür zertifizierten Hotel in Quarantäne, die meisten Hotels der Reiseveranstalter besitzen jedoch diese Zertifizierung. Am elften Tag erfolgt ein PCR-Test, dessen negatives Ergebnis ein Ende der Quarantäne ermöglicht.
Aus deutscher Sicht zählen die Seychellen nicht zu den Corona-Risikogebieten, sie blieben durch ihre isolierte Lage im Indischen Ozean lange von einem größeren Pandemie-Ausbruch verschont. Zuletzt verzeichneten die beliebten Ferieninseln Mahé, Praslin und La Digue jedoch steigende Infektionszahlen, am 3. Januar gab es das erste Todesopfer zu beklagen. Die daraufhin verschärften Maßnahmen sollen dabei helfen, eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern und die Sicherheit für Einheimische und Urlauber zu erhöhen.

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