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Spanien: Sturm Denise nimmt Kurs auf das Festland

München, 23.11.2022 | 08:52 | soe

Seit Wochenbeginn sorgt Sturm Denise für widriges Wetter auf den Balearen, nun nimmt das auf Hurrikanstärke angewachsene Tiefdruckgebiet Kurs auf weitere Regionen Spaniens. Unter anderem Katalonien, Asturien und das Baskenland rechnen mit heftigem Wind und starken Schneefällen. An den Küsten müssen sich die Menschen auf bis zu acht Meter hohen Wellengang einstellen.


Ein Baum im Vordergrund biegt sich unter heftigem Wind, im Hintergrund sind Felder zu sehen.
Sturm Denise nimmt Kurs auf das spanische Festland. (Symbolbild)
Das spanische Wetteramt Aemet hat mehrere Gebiete auf dem spanischen Festland in Alarmbereitschaft versetzt. In den Küstenregionen werden Winde in Orkanstärke erwartet, begleitet von starkem Regen und extremem Wellengang. Für die Regionen Aragonien, Asturien, Kantabrien, Katalonien, Galicien und das Baskenland wurde eine orangefarbene Wetterwarnung herausgegeben, für die Balearen gilt diese ebenfalls erneut. Dort hatte Denise bereits in den letzten Tagen für Sturmschäden gesorgt.
 
Sturm Denise fegte über Mallorca
 
Auf Mallorca stürzten Bäume und Verkehrsschilder um, Stromleitungen wurden abgerissen. An der Bucht von Palma schlugen die Wellen mehr als vier Meter hoch an die Küste. Zudem kam es auf mehreren Straßen zu Verkehrsbehinderungen durch die Sturmschäden, so versperrten entwurzelte Bäume die MA-6014 bei Cala Pi, die Ma-10 bei Banyalbufar und die Ma-1015 bei Calvía. Begleitet wurden die starken Winde von ergiebigem Regen, der spanische Wetterdienst verzeichnete örtlich bis zu 34 Liter pro Quadratmeter. Menschen kamen auf den Balearen jedoch nicht zu Schaden.
 
Vorsicht an den Festlandsküsten
 
Im weiteren Verlauf nimmt Denise nun Kurs auf das spanische Festland. Asturien, Kantabrien und das Baskenland im Norden liegen in der Sturmschneise und müssen mit hohen Windgeschwindigkeiten rechnen, die das Meer auf bis zu acht Meter hohe Wellen aufpeitschen können. Ähnlich sieht die Situation in Galicien aus, wo Windböen mit bis zu 74 Stundenkilometern erwartet werden. Die stärksten Auswirkungen kommen nach Vorhersage der Wetterexperten und -expertinnen auf die Küstenstadt Tarragona in Katalonien zu. Dort können die Böen Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde erreichen. In Aragon im Landesinneren wird der Niederschlag in Form von Schnee fallen, in höheren Lagen könnten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee niedergehen.

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