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Überschwemmungen in Sri Lanka: Keine Reisen in Touristengebiete möglich

München, 29.05.2017 | 09:38 | mja

Da sich die Wetterlage in Sri Lanka immer noch nicht beruhigt hat, sind Reisen und Ausflüge zu den klassischen Touristenorten Galle, Kalutara und Matara derzeit nicht möglich. Wie das Auswärtige Amt (AA) auf seiner Website mitteilte, kam es aufgrund heftiger Regenfälle zu Erdrutschen in mehreren Gebieten des Inselstaates. Betroffen sind die südwestlichen Regionen Sri Lankas.


Sturm und Unwetter
Am Montag werden neue Niederschläge erwartet.
Dem AA zufolge kam es entlang mehrerer Flussläufe in den Provinzen Colombo, Galle, Kalutara, Matara und Rathnapura zu schweren Überschwemmungen. Urlaubern wird empfohlen, sich für weitere Details mit den jeweiligen Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen. Die sri-lankische Regierung hat die aktuelle Lagemeldung auf der Website Katastrophenschutzministeriums (DMC-SL) veröffentlicht. Laut DMC-SL sind mehr als 470.000 Menschen in 15. Distrikten vom Hochwasser betroffen, 164 Personen verloren ihr Leben, 102 werden immer noch vermisst.
 
In der Nacht zu Freitag kam es aufgrund des heftigen Niederschlags im Zentrum von Sri Lanka zu mehreren großen Erdrutschen. Medienberichten zufolge hat der Monsun zu den schwersten Überschwemmungen seit 14 Jahren geführt. Zwar sei die Flut etwas zurückgegangen, aber die Hochwassersituation bleibt kritisch. Am Montag werden neue Regenfälle erwartet. Darüber hinaus warnt die Hilfsorganisation Save the Children vor einem Ausbruch des Dengue-Fiebers. Ähnlich ergeht es derzeit Peru. Auch hier wurde aufgrund des Hochwassers die Zunahme der Population der Aedes-Mücke beobachtet, die diese Infektion überträgt.

 

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