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Teneriffa: Waldbrandgefahr durch Hitze und Dürre

München, 13.08.2018 | 09:55 | lvo

Die anhaltende Hitze hat die Kanarischen Inseln massiv ausgetrocknet. Wie das Nachrichtenportal Teneriffa News online berichtet, gilt nun eine Warnung vor erhöhter Waldbrandgefahr auf El Hierro, La Palma, La Gomera, Gran Canaria sowie auf Teneriffa selbst. Die Behörden der größten Kanareninsel haben inzwischen das Entfachen von offenem Feuer in den Bergen untersagt.


Die Waldbrände in Kanada haben den Ölpreis steigen lassen.
Die Inselregierung auf Teneriffa warnt vor der Gefahr vor Waldbränden.
Offiziell verboten sind demnach alle Arten von Feuer und Funken auslösenden Maßnahmen in den zentralen Erholungsgebieten der Insel. Dazu zählen auch die Nutzung Hitze entwickelnder Werkzeuge und Geräte und das Verbrennen von landwirtschaftlichen Abfällen. Auch das Entzünden von Feuerwerkskörpern ist untersagt. Zudem bittet die Inselregierung darum, auch im Alltag achtsam mit leicht entflammbaren Gegenständen umzugehen. Das gilt zum Beispiel für das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln.

Die akute Waldbrandgefahr besteht aktuell in weiten Teilen Südeuropas. Erst am Freitag wurde bekannt, dass sich die Buschbrände in Portugal weiter ausbreiten und nun sogar die beliebte Urlaubsregion der Algarve bedrohen. Das Feuer konnte zwar zunächst unter Kontrolle gebracht werden, dennoch halten Überwachungsflüge weiter Ausschau nach neuen Brandherden. Auch das Auswärtige Amt rät Reisenden, bei Mietwagen-Fahrten in bewaldete Gebiete besondere Vorsicht walten zu lassen.

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