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Trotzdem fortfahren

Thailand: Strände erholen sich in Corona-Krise

Neben Entbehrungen und Sorgen hat die derzeitige Corona-Pandemie auch positive Auswirkungen: In den abgeriegelten Regionen kann sich die Natur vom Tourismus erholen wie lange nicht mehr. So profitieren die Strände in Thailand von der Abwesenheit Reisender.
Seitdem die Strände im Süden Thailands für Besucher gesperrt sind, erholt sich das Ökosystem vor Ort. Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur dpa, die sich auf die für Meere und Küsten zuständige Behörde beruft, ist das Wasser bereits sichtbar klarer geworden und die Korallen haben sich erholt. In den Touristenhochburgen Phuket und Phang Nga wurden elf Nester der gefährdeten Lederschildkröte gezählt – so viele habe es seit 20 Jahren nicht gegeben. Thailändischen Medien zufolge werden weitere sehr seltene Tierarten wie Dugongs und Walhaie obendrein wieder häufiger gesichtet. „In Krisen liegt immer eine Chance“, fasste der thailändische Umweltminister Warawut Silpa-archa treffend zusammen.

Am Atlantik in Brasilien werden derzeit die Maßnahmen zur Vorbeugung einer weiteren Ausbreitung der Pandemie verschärft. Der Archipel Fernando de Noronha, der für die mitunter schönsten Strände der Welt bekannt ist, steht seit dem 20. April unter Quarantäne. Der Inselflughafen soll ab jetzt nur noch einen wöchentlichen Flug erhalten. Weiter nördlich hingegen werden die Maßnahmen an Stränden bereits gelockert: Im US-Bundesstaat Florida sind einige Strände wieder geöffnet. Surfen und Schwimmen ist dort erlaubt, Sonnenbaden dagegen ist verboten.