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Thomas Cook Insolvenz: Reisen ab 1. Januar 2020 abgesagt

München, 12.11.2019 | 12:12 | lvo

Nach Wochen der Unklarheit über den Fortbestand von Thomas Cook Deutschland ist es nun Gewissheit: Am Dienstag teilt das Unternehmen mit, dass alle Reisen ab dem 1. Januar 2020 abgesagt werden. Die Einstellung des Geschäftsbetriebs wird vorbereitet.


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Thomas Cook Deutschland sagt nach der Insolvenz nun auch alle Reisen ab dem 1. Januar 2020 ab.
In einem Informationsschreiben teilt der Konzern mit, dass bislang weder ein belastbares Angebot für Thomas Cook Deutschland noch für das Veranstaltergeschäft Thomas Cook Touristik vorliege. Aus diesem Grund wird der Geschäftsbetrieb voraussichtlich zum 1. Dezember 2019 eingestellt und alle Reisen ab dem kommenden Jahr abgesagt. Der Termin war einige Male aufgeschoben worden. Zunächst galt die Absagefrist nur bis Ende Oktober, dann bis Ende des Jahres 2019. Betroffene Kunden mit Sicherungsschein können ihre Ansprüche bei dem von der Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland beauftragten Dienstleister KAERA www.kaera-ag.de anmelden. Nähere Informationen dazu gibt es auf unserer Infoseite zur Insolvenz von Thomas Cook.

Die Einstellung des Geschäftsbetriebs betrifft die Marken Neckermann Reisen, Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection und Air Marin sowie die über die Schweizer Gesellschaft Thomas Cook International AG (TCI) gebuchten Leistungen. Derzeit sehe man bei Thomas Cook gute Chance für den Fortbestand von Bucher Reisen sowie Öger Tours. Dennoch können zum aktuellen Zeitpunkt auch über diese Veranstalter gebuchte Reisen nicht gewährleistet werden und sind abgesagt. Der Ferienflieger Condor verliert 15 Prozent seiner Buchungen im Winterflugplan zwischen Januar und März, ist jedoch zuversichtlich, diese Lücken mithilfe anderer Veranstalter füllen zu können. Reisen von Aldiana sowie von Drittveranstaltern, die beispielsweise in den Thomas Cook-Reisebüros gebucht wurden, sind von der Absage nicht betroffen.

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