Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Machu Picchu: Überschwemmung sorgt für Einschränkungen

München, 24.01.2022 | 11:24 | twi

Heftige Regenfälle haben in der Nähe der Inka-Ruinen von Machu Picchu für eine starke Überschwemmung gesorgt. Dabei wurden in der kleinen Touristenstadt Aguas Calientes Gebäude überflutet, die Eisenbahnverbindung zur Ruinenstadt unterbrochen und Brücken weggespült. Reisende mussten ihre Unterkünfte verlassen, eine Person wird derzeit vermisst.


Inka-Stadt Machu Picchu in Peru
Eine Überschwemmung hat nahe Machu Picchu zu schweren Schäden geführt.
Bei dem Unwetter am Freitag trat der Bergfluss Rio Alcamayo über seine Ufer und verursachte einen schweren Erdrutsch. Dieser zerstörte nicht nur zwei Brücken und mehrere Gebäude komplett, sondern sorgte auch für eine Unterbrechung des Bahnverkehrs, da Eisenbahnschienen laut Angaben der Behörden weggespült worden seien. Somit verkehren bis auf Weiteres keine Züge von Aguas Calientes zur archäologischen Stätte Machu Picchu. Darwin Baca, der Bürgermeister der Gemeinde, berichtet zudem von einer vermissten und einer verletzten Person. Aufgrund der Überschwemmungen mussten viele Reisende ihre Unterkünfte verlassen und wurden gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung evakuiert. Über die nicht zerstörten Brücken wurden die evakuierten Menschen in die Stadt Ollantaytambo in etwa 30 Kilometern Entfernung gebracht, von der aus Touristinnen und Touristen in die Provinzhauptstadt Cusco gelangen. 

Region kämpft noch mit Pandemiefolgen

Gemeinsam mit der lokalen Polizei begannen die Einwohnerinnen und Einwohner bereits kurz nach dem Erdrutsch mit ersten Aufräumarbeiten. In diesem Rahmen wird auch nach der vermissten Person gesucht. Das Unwetter ist ein neuerlicher herber Rückschlag für die auf den Tourismus angewiesene Region, die bereits durch die Corona-Pandemie mit einem starken Rückgang von Besucherinnen und Besuchern zu kämpfen hatte. Während vor der Pandemie jährlich etwa anderthalb Millionen Menschen in die Inka-Ruinen strömten, waren es im vergangenen Jahr mit knapp 448.000 Personen weniger als ein Drittel davon.

Über die Ruinen von Machu Picchu

Die Inkastadt Machu Picchu wurde im 15. Jahrhundert auf knapp zweieinhalbtausend Metern Höhe errichtet und 1911 wiederentdeckt. Bis heute ist unklar, welchem Zweck die Siedlung in der Vergangenheit diente. Vermutungen reichen von einem großen Mausoleum des Herrschers Pachacútec über eine zeitweilige Königsresidenz bis hin zu einem bedeutenden Verwaltungszentrum. Seit 1983 gehört Machu Picchu zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine der bedeutendsten Tourismusattraktionen in Südamerika.

Weitere Nachrichten über Reisen

Palast in Bangkok
27.09.2022

Thailand: Bangkok plant längere Öffnungszeiten für Sehenswürdigkeiten

Die thailändische Hauptstadt Bangkok erwägt, einige ihrer Attraktionen länger für Besucher und Besucherinnen zu öffnen. Derzeit schließen die meisten um 18 Uhr.
Kanada: Ontario
27.09.2022

Kanada hebt Einreise-Beschränkungen ab Oktober auf

Kanada streicht ab dem 1. Oktober alle Corona-Beschränkungen für Einreisende. Damit dürfen auch Personen ohne Corona-Impfung das Land wieder besuchen.
Zyklon_Sturm_Wind_Tropensturm_Taifun
26.09.2022

Potenzieller Hurrikan Ian nimmt Kurs auf Kuba und Florida

Der Tropensturm Ian nimmt Kurs auf Kuba und Florida und wird im Laufe des Montags wohl zum Hurrikan heraufgestuft. Meteorologen warnen vor extrem starkem Wind, Starkregen und Sturmfluten.
Thailand: Koh Phi Phi
26.09.2022

Thailand erlaubt Einreise ohne Impfung oder Test

Thailand will die Einreise ab dem 1. Oktober noch weiter vereinfachen. Dann müssen Touristen und Touristinnen weder einen Impfnachweis noch einen negativen Test vorlegen.
Japan: Miyajima, Itsukushima Floating Shrine, Torii Tor
23.09.2022

Japan erlaubt wieder Individualtourismus

Japan öffnet ab dem 11. Oktober wieder für Individualreisende. Urlauberinnen und Urlauber müssen jedoch dreimal gegen COVID-19 geimpft sein und über einen negativen Corona-Test verfügen.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.

Dies ist die offizielle Sternebewertung, die der Unterkunft von der Hotelstars Union, einer unabhängigen Institution, verliehen wurde. Die Unterkunft wird mit den branchenüblichen Standards verglichen und in Bezug auf den Preis, die Ausstattung und die angebotenen Services bewertet.
Diese Sternebewertung basiert auf Veranstalterdaten oder anderen offiziellen Quellen. Sie wird für gewöhnlich von einer Hotelbewertungsorganisation oder einem anderen Dritten festgelegt.
Dies ist eine Bewertung, die vom Reiseveranstalter oder anderen Quellen zur Verfügung gestellt wird. Sie basiert z.B. auf Standards bezüglich Preis, der Ausstattung und angebotenen Services.