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USA: Einreisestopp für Europäer verlängert

München, 26.01.2021 | 13:28 | cge

Die neu angetretene US-Regierung hat die geltenden Einreisebestimmungen evaluiert. Das Einreiseverbot für Europäer in die USA wurde bis auf weiteres verlängert. Zudem gilt für Einreisende in die USA seit dem 26. Januar eine Testpflicht. Dies geht aus Informationen auf der Website des Auswärtigen Amtes hervor.


New York Central Park
Das US-Einreisestopp für Europäer wurde verlängert.
Das derzeit geltende Einreiseverbot betrifft Personen, die sich innerhalb 14 Tagen vor Einreise in die USA in Deutschland oder einem anderen Land des Schengen-Raumes aufgehalten haben. Ausnahmen bilden US-Staatsbürger und Personen mit einer ständigen legalen Aufenthaltsgenehmigung (Greencard). Einreisen dürfen außerdem Personen, die in einem nahen Verwandtschaftsverhältnis zu einem Staatsbürger der USA oder einer Person mit ständigem legalen Aufenthalt in den USA stehen, sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Diplomaten und Mitarbeitern internationaler Organisationen ist die Einreise ebenfalls erlaubt. Einreisebeschränkungen gelten ebenfalls für Personen, die sich vor Einreise in die USA in China, Iran, Brasilien, Südafrika und dem Vereinigten Königreich aufgehalten haben.

Testpflicht für Einreisende

Seit dem 26. Januar gilt für Einreisende zudem eine Testpflicht. Reisende müssen der Fluggesellschaft dann vor Einreise in die USA ein negatives Corona-Testergebnis in Papierform oder elektronisch vorlegen. Dieses darf nicht älter als 72 Stunden sein. Auch Personen, die in den vergangenen drei Monaten vor ihrer Reise mit dem Coronavirus infiziert waren, müssen der Airline Nachweise darüber erbringen. Verpflichtend sind weiterhin eine zweite Testung innerhalb drei bis fünf Tagen nach Einreise sowie eine Mindestquarantäne von sieben Tagen.

USA gelten als Hochinzidenzgebiet

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nach wie vor das Land mit der höchsten Zahl an Corona-Erkrankungen weltweit. Das Robert Koch-Institut wies die USA mit Wirkung zum 24. Januar als Hochinzidenzgebiet aus. Als solches zählen Länder und Regionen, in denen das Infektionsrisiko besonders hoch ist. Für Einreisende aus den USA nach Deutschland gelten damit strengere Regeln. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die USA.

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