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Vulkanausbruch in Indonesien: Flugverkehr auf Lembata eingestellt

München, 30.11.2020 | 09:38 | soe

Auf der indonesischen Insel Lembata ist der Vulkan Lewotolok ausgebrochen. Das berichtet die National Agency for Disaster Management am 29. November. Tausende Menschen mussten evakuiert und der lokale Flughafen geschlossen werden.


Vulkan Bali
Auf der indonesischen Insel Lembata kam es am 29. November zu einem Vulkanausbruch.
Am vergangenen Sonntag gegen 7:50 Uhr Ortszeit gab das VAAC Darwin eine VONA-Warnung heraus. Dabei handelt es sich um ein Alarmsystem für den Flugverkehr, welches vor Aschewolken warnt. So kam es im Norden der indonesischen Insel Lembata in den Morgenstunden zu stärkeren explosiven Eruptionen am Lewotolok-Vulkan. Dieser stieß eine massive Aschewolke aus, die sich bis zu vier Kilometer in die Höhe ausbreitete. Infolgedessen mussten rund 2.700 Menschen evakuiert werden, Verletzungen wurden keine gemeldet. Auch der lokale Wonopito Airport musste geschlossen werden.

Infolge des Vulkanausbruchs wurde von den lokalen Behörden der Alarm-Status auf das zweithöchste Level gesetzt. Damit wird vor weiteren Lavaströmen gewarnt. Des Weiteren wurde um den Krater herum eine vier Kilometer weite Zone eingerichtet, in der sich Einwohner und Besucher der Insel nicht aufhalten sollten. Nach dem Ausbruch werden weiterhin heiße Wolken, Lavaströme sowie giftige Gase erwartet. Insgesamt erstrecken sich über Indonesien rund 130 aktive Vulkane, die sich auf dem „Ring of Fire“, einem Gürtel tektonischer Plattengrenzen, befinden. Vulkanische Eruptionen sind somit keine Seltenheit.

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