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Belize schafft Einwegplastik ab

In Belize tritt am 22. April 2019 ein neues Umweltgesetz in Kraft, das Produkte aus Einwegplastik verbietet. Es war bereits im Jahr 2018 beschlossen worden und verbannt Gegenstände wie beispielsweise Strohhalme, Plastiktüten und Lebensmittelbehälter aus Styropor. Damit nimmt Belize eine Pionierrolle in Mittelamerika ein, denn es ist das erste Land in der Region mit einem solchen Verbot.
Vor allem die Sorge um das Belize Barrier Reef hat die Behörden dazu veranlasst, Einwegplastik zu verbieten. Der ins Meer gelangende Plastikmüll belastet das empfindliche Ökosystem und schädigt die dortige Pflanzen- und Tierwelt. Bei dem Belize Barrier Reef handelt es sich nach dem Great Barrier Reef vor Australien um das zweitgrößte Barriereriff der Welt. Es befand sich lange Zeit in einem akuten Bedrohungszustand und konnte sich zuletzt aufgrund diverser Schutzmaßnahmen wieder etwas erholen.
 
Das Karibische Meer hat, unter anderem durch das hohe Touristenaufkommen, ein großes Problem mit Plastikmüll. Ganze Inseln aus Plastikprodukten treiben im Ozean und werden an die Strände gespült oder sammeln sich an natürlichen Hindernissen wie Korallenriffen. Belize befindet sich mit dem Plastikverbot in Gesellschaft zahlreicher anderer Urlaubsländer. So hat auch Hawaii bereits Plastikprodukte verbannt, darüber hinaus wurde Einwegkunststoff auf der beliebten Urlaubsinsel Bali verboten.