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Trotzdem fortfahren

Costa Rica führt Styropor-Verbot ein

Costa Rica beweist sich einmal mehr als weltweiter Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Wie die britische Zeitung Independent auf ihrer Website mitteilt, verbietet das lateinamerikanische Land ab 2021 nicht nur Plastik und will vollständig klimaneutral werden – auch Styropor wird der Kampf angesagt.
Ab dem Jahr 2021 herrscht in Costa Rica ein Styropor-Verbot. Jegliche Nutzung des Kunststoffes ist dann untersagt. Gleichzeitig treibt die Regierung des Landes die Suche nach Alternativen voran. Der lateinamerikanische Staat, der als einer der artenreichsten der Erde gilt, ist somit das erste Land, das Styropor verbietet. Schätzungen zufolge dauert der natürliche Zersetzungsprozess des Polystyrols etwa eine Million Jahre. Die schädlichen Mikropartikel gelangen in die Ozeane, wo sie von weiteren Organismen aufgenommen werden und schließlich in der Nahrungskette von Menschen und Tieren landen.

Das Styropor-Verbot geht mit dem umfassenden Plastikverbot einher, das in Costa Rica ab 2021 gilt. Neue Regelungen sollen die vollständige Klimaneutralität des Landes begünstigen. Mit dem Kunststoffverbot werden Produkte aus Einwegplastik verbannt, sie müssen durch biologisch abbaubare und komplett recycelbare Materialien ersetzt werden. Mit seiner Klimapolitik gilt Costa Rica als weltweiter Vorreiter, doch auch karibische Nachbarn wie Jamaika und Aruba haben bereits Plastikverbote beschlossen.