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Strände gesperrt: Kanaren von giftigen Mikroalgen befallen

München, 11.08.2017 | 10:28 | mja

Reisende auf Teneriffa, Fuerteventura sowie Lanzarote müssen derzeit mit immer mehr gesperrten Stränden rechnen. Wie aus aktuellen Medienberichten hervorgeht, verbreiten sich die giftigen Mikroalgen seit Juni rasant in den Gewässern der Kanaren. Wer mit diesem sogenannten Meeres-Sägemehl in Berührung kommt, muss sich auf gerötete Haut und juckende Ausschläge einstellen.


Strand auf Fuerteventura
Auch die Strände von Fuerteventura sind von Mikoalgen betroffen.
„Schon seit Anfang des Sommers tauchen in mehreren Strandabschnitten der Kanarischen Inseln vermehrt Mikroalgen auf “, sagt Jose Juan Aleman, Vorsteher der Generaldirektion für Gesundheit der Kanarischen Inseln. Die Pflanzen verursachen einen grünlichen Schleier an der Wasseroberfläche, der zu Hautirritationen und Dermatitis führt. Die Symptome sollen über einen längeren Zeitraum andauern.

Deswegen wurden seit Juni zahlreiche Strände geschlossen. Betroffen ist unter anderem der sehr beliebte Teresitas Beach bei Santa Cruz de Tenerife. Im April mussten auf Gran Canaria viele Strände wegen eines Ölteppichs gesperrt werden. Nach einem Fährunglück im Hafen von Las Palmas gelangten rund 60.000 Liter Treibstoff ins Meer. Laut Medienberichten gab es keine Gefahr für Mensch und Tier, jedoch wurden vorsorglich alle Badeabschnitte zwischen San Cristóbal und Gando geschlossen. In Australien drohte Anfang des Jahres eine Invasion hochgiftiger Quallen im Osten des Landes.
 

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