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10-mal Weihnachten rund um die Welt

Weihnachten Weltkugel Emotion II

Lebkuchen und Spekulatius kündigen es in den Geschäften ja bereits seit September an, jetzt ist es tatsächlich bald so weit: Weihnachten steht vor der Tür. Wenn die ersten festlichen Märkte ihre Pforten öffnen, duften deutsche Innenstädte wieder nach Glühwein und gebrannten Mandeln. Lichter glänzen überall und spiegeln sich in den bunten Kugeln festlich geschmückter Christbäume, und sobald der erste Schnee fällt, ist das Weihnachtswunderland perfekt. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus? Wir stellen euch zehn Nationen rund um den Globus vor und erklären, wie dort traditionell Weihnachten begangen wird. Vielleicht wollt ihr ja mitfeiern?

01

Lotteriewahnsinn und sündhaft süße Weihnachten

... in Spanien
Spanien: Madrid - Weihnachten

Im traditionell streng katholischen Spanien begeht man die Weihnachtsfeiertage eher ruhig und besinnlich im Kreis der Familie. Die große Ausnahme bildet die „Sorteo extraordinario de Navidad“. Die bereits seit 1812 ausgespielte Weihnachtslotterie ist mit Gesamtpreisen im Wert von mehr als 2,3 Milliarden Euro die weltweit größte. Kein Wunder also, dass das ganze Land am 22. Dezember – dem Tag der Ziehung – verrücktspielt.

Im Anschluss besinnen sich die Spanier jedoch auf das eigentliche Weihnachtsfest und feiern die „Noche Buena“ am 24. Dezember mit den Liebsten. Statt Würstchen und Kartoffelsalat kommt hier bereits an Heiligabend ein reichhaltiges Buffet auf den Tisch, bei dem der „Turrón“ nicht fehlen darf, eine sündhaft süße Nachspeise aus Honig, Mandeln, Eiern und Zucker. Gesättigt und in bester Laune besuchen viele Spanier danach die Mitternachtsmesse "Misa del Gallo" und feiern anschließend an großen Lagerfeuern mit Tanz und Gesang die Geburt Jesu.

Ebenfalls der biblischen Weihnachtsgeschichte entstammt der „Dia de los Inocentes“ am 28. Dezember. Heute nutzen die Spanier diesen Tag jedoch dazu, sich gegenseitig Streiche zu spielen, wie wir es vom 1. April kennen. Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten ist in Spanien der 6. Januar. Am Dreikönigstag werden allerorts Krippenspiele aufgeführt und Paraden mit Feuerwerk abgehalten, um die Ankunft der drei Weisen aus dem Morgenland zu feiern, die in Spanien auch für die Bescherung der Kinder verantwortlich sind. Aus diesem Grund ist es dort Brauch, am Vorabend Milch und Stroh für die Kamele der drei Könige vor die Tür zu stellen.

02

Herbergssuche mit Essen und Umtrunk

... in Mexiko
Mexiko: Weihnachts Lampions

Obwohl der Brauch, Weihnachten zu feiern, erst vor rund 300 Jahren durch die Spanier nach Mexiko gelangte, zählt das Fest heute zu einem der wichtigsten im ganzen Jahr. Allerdings begehen die Mexikaner ihr Weihnachtsfest eher ausgelassen statt besinnlich wie die Spanier. Die Feierlichkeiten beginnen bereits am 16. Dezember und dauern bis zum 24. Dezember: jeder der neun Tage steht hierbei stellvertretend für einen Monat von Marias Schwangerschaft. Bei sogenannten „Posadas“ gedenken Freunde und Familie an jedem Tag aufs Neue der Herbergssuche der Eltern Jesu auf dem Weg nach Betlehem. Dafür versammelt sich ein Teil der Festgesellschaft mit Kerzen und kleinen Krippenfiguren vor dem Haus und bittet in einem Lied dreimal um Einlass. Nachdem sie in den ersten beiden Strophen noch abgewiesen werden, dürfen die singenden beim dritten Mal eintreten und die Feier kann mit Musik, Tanz und viel Essen und Trinken beginnen.

Dabei kredenzen die Gastgeber traditionell Buñuelos (süße Krapfen) und andere Köstlichkeiten, wie den Fruchtpunsch Ponche, den sich die Erwachsenen gerne mit einem Schuss Tequila verfeinern. Höhepunkt für die kleinen Gäste ist die Piñata: Mit verbunden Augen müssen die Kinder die von oben herabhängende Figur aus Pappmaschee mithilfe eines Stocks zerschlagen, um an deren schmackhaften Inhalt aus Süßigkeiten und Früchten zu gelangen. Im Anschluss daran besuchen viele Mexikaner die Kirche zur Mitternachtsmesse und feiern das Weihnachtsfest danach mit Freudenfeuern sowie Feuerwerk und entzünden unzählige Lampions (die sogenannten Luminaria). Je nach Region und Familientradition werden die Geschenke direkt im Anschluss in der Nacht zum 25. Dezember ausgetauscht oder – nach spanischer Tradition – erst am 6. Januar.

03

Freche Kobolde und geschmückte Zypressen

... in Griechenland
Griechenland: Korfu

Während sich die Deutschen bereits in der Vorweihnachtszeit allerlei saisonale Leckereien wie Lebkuchen, Glühwein oder gebrannte Mandeln schmecken lassen, halten gläubige Griechen eine 40-tägige Fastenzeit. Kurz vor deren Ende am 25. Dezember ziehen an Heiligabend überall im Land die Kinder mit Glocken und Trommeln bewaffnet lärmend durch die Straßen und singen dabei die Kalanda. Mit den Lobliedern künden sie von der Geburt Jesu Christi, segnen die Häuser und bringen deren Einwohnern Glück. Als Belohnung erhalten sie kleine Gaben, in Form von Süßigkeiten, Obst Nüssen oder etwas Kleingeld, denn Glück können die Einwohner von nun an brauchen.

Laut griechischem Brauchtum steigen nämlich am Abend des 24. Dezembers die Kalkanzari genannten Kobolde aus der Unterwelt empor, um überall Schabernack zu treiben. Daher werden ab Heiligabend in den Häuser im ganzen Land die Öfen entzündet, die nun zwölf Tage und Nächte brennen müssen, um die Kalkanzari draußen zu halten. Am ersten Weihnachtstag zelebrieren jedoch zunächst die griechisch-orthodoxen Christen das Ende der Fastenzeit mit einem üppigen Schmaus im Kreis der Familie. Geschenke gibt es erst an Neujahr, die in Griechenland traditionell vom heiligen Vassilius vor die Betten der Kinder gelegt werden.

Da Tannen im Land am östlichen Mittelmeer nur selten in der Natur vorkommen, sieht auch der Weihnachtsbaum dort traditionell etwas anders aus. Zwar stehen durch westliche Einflüsse in immer mehr Haushalten teuer importierte Nadelbäume, doch eigentlich werden in Griechenland Zypressen festlich geschmückt. Neben einem Symbol für Leben und Licht in der dunklen Jahreszeit (wie bei uns), hat der Baum hier noch eine weitere Bedeutung. In Helas steht er auch für den "Baum, der die Erde stützt". Ihn versuchen die Kalkanzari während des ganzen Jahres zu fällen, werden jedoch durch Jesu Geburt unterbrochen, weshalb sie überhaupt erst an die Oberfläche kommen.

04

Advent mit Ziegenbock

... in Schweden
Schweden - Weihnachten - Julbock

In Schweden beginnt die festliche Zeit wie bei uns offiziell mit dem ersten Adventssonntag. Dann kommt bei den Nordeuropäern traditionell allerlei Süßes auf den Tisch: Neben Karameltoffees, Früchten, Schokolade und Nüssen gibt es die traditionellen „Knäck“-Bonbons aus Schlagsahne, Sirup, Zucker und Mandeln. Mittlerweile nicht nur in Schweden beliebt ist auch der Glögg, eine Variante des Glühweins, der traditionell mit Mandeln und Wildbeeren verfeinert wird.

Heiligabend feiern die Schweden mit dem Smörgåsbord, einem reichhaltigen Festtagsbuffet, bei dem neben Fisch auch die beliebten Kötbullar-Fleischbällchen, verschiedene Würste, Omeletts aber auch kalte Speisen und Brot auf den Tisch kommen. Im Anschluss werden die Geschenke verteilt, die bis ins 19. Jahrhundert der Julbock brachte, der in vorchristlicher Zeit symbolisch für die Fruchtbarkeit der Erde stand.

Während in Schweden heute meist nur noch Stroh-Figuren am Weihnachtsbaum an den alten Brauch erinnern, hat sich im benachbarten Finnland das Wort „Joulupukki“ für Weihnachtsmann erhalten, was wörtlich jedoch „Weihnachtsbock“ bedeutet. Den „offiziellen“ Teil der Weihnachtsfeier begehen die meisten Schweden erst am 25. Dezember mit einem Besuch der Frühmesse in der Kirche.

05

Weihnachten hoch fünf

... in Italien
Italien: Mailand - Weihnachten

Die Italiener haben es gut, denn sie feiern gleich fünfmal in der Weihnachtszeit. Auftakt ist wie bei uns das Fest des heiligen Nikolaus (San Nicola) am 6. Dezember, zu dem bereits Süßigkeiten an die artigen und Kohlen an die unartigen Kinder verteilt werden. Zwei Tage später werden zu Mariä Empfängnis überall im Land Krippenspiele aufgeführt und die Weihnachtsbäume in die Häuser geschafft. Statt Tannen oder Fichten zu schlagen, stellen sich die Italiener jedoch traditionell einen lebenden, immergrünen Baum im Topf ins Haus oder greifen auf eine künstliche Variante zurück. Danach freuen sich vor allem die Kinder auf das Fest von Santa Lucia am 13. Dezember, da es nun wieder kleine Geschenke und Süßigkeiten gibt. Früher war es Brauch, am Vorabend Milch und trockenes Brot für die Esel der Heiligen vor die Tür zu stellen. Zudem werden an diesem Tag vielerorts in Italien Armenspeisungen veranstaltet.

Ihren Höhepunkt erreichen die Feierlichkeiten in Italien jedoch wie bei uns am 24. Dezember, obwohl Kinder hier mindestens bis zum Morgen des 25. auf ihre Geschenke warten müssen. An Heiligabend kommt in Italien die Familie zusammen, besucht gemeinsam die Weihnachtsmesse und lässt es sich bei einem üppigen Festmahl gut gehen. Dabei gibt es vor allem reichlich Pasta in allen Formen und Farben, doch auch der klassische Rosinen- und Früchtekuchen Panettone darf nicht fehlen, der zusammen mit einer leckeren Mascarpone-Creme verzehrt wird.

Obgleich sich die Bescherung am ersten Weihnachtstag mittlerweile auch in großen Teilen Italiens durchgesetzt hat, müssen viele Kinder noch bis ins neue Jahr warten. Denn ursprünglich brachte die gute Zauberin „La Befana“ die Geschenke erst in der Nacht zum 6. Januar durch den Schornstein in die Häuser der Wartenden. Genau wie der Nikolaus füllt sie Schuhe und Strümpfe mit Geschenken sowie Süßem und bedenkt unartige Kinder mit Kohlestücken.

06

Mit Santa Claus auf Shopping-Tour

... in den USA
USA: New York - Winter

Ähnlich wie in Mexiko brachten erst europäische Siedler das Weihnachtsfest in die USA, wo sich die Bräuche unterschiedlichster Nationen über die Jahre zu einem ganz besonderen Fest entwickelten. So zählt das teilweise exzessive Weihnachtsshopping in den Vereinigen Staaten in der Tat zum Brauchtum. Zwischen Thanksgiving und Weihnachten platzen Einkaufszentren und Malls aus allen Nähten und locken Kunden mit allerlei Sonderverkäufen und Rabattaktionen. Dabei bedenken die Amerikaner nicht nur Familie und Verwandte mit Präsenten und natürlich den klassischen Weihnachtskarten mit häufig ungewollt komischen Motiven. Auch Handwerker, Kollegen und Geschäftspartner erhalten kleine Geschenke, und zur Weihnachtszeit sitzen auch Spenden bei den Amerikanern deutlich lockerer als während des übrigen Jahres.

Sinnbildlich für die US-amerikanische Weihnacht stehen jedoch vor allem zwei Dinge: Zum einen die extrem aufwendigen und opulenten Weihnachtsdekorationen, um die in vielen Nachbarschaften richtige Wettstreite entbrennen. Zum anderen die zum Santa Claus umgedeutete Figur des heiligen Nikolaus, die von hier ihren weltweiten Siegeszug antrat. Denn die Geschichte des freundlichen Manns vom Nordpol, der in der Nacht des 24. Dezembers mit seinem Rentierschlitten Geschenke verteilt, entstammt dem US-amerikanischen Gedicht „Night before Christmas“ aus dem 19. Jahrhundert.

Weiterer interessanter Fakt: Die Schreibweise „X-mas“ für Christmas ist keineswegs eine Modeerscheinung. Vielmehr ist es eine Anlehnung an die (alt)griechische Schreibweise und Aussprache des Namens Jesus Christus: Χριστός.

07

Oktopus und Stockfisch zu Weihnachten

... in Portugal
Portugal: Lissabon - Weihnachten

Auch die Portugiesen lassen es sich in der Weihnachtszeit richtig gut gehen. Die „Noite de Natal“ (wörtlich: Nacht der Geburt) also Heiligabend feiern die gläubigen Christen in der „Missa do galo“ (Hahnenmesse). Der Name stammt vom alten Brauch einer nächtlichen Andacht mit Prozession bis zum ersten Hahnenschrei am Morgen. Anschließend trifft man sich mit Familie und Freunden zum späten Weihnachtsmahl „Ceia de Natal“. Dort kommen neben dem traditionellen Eintopf „Cozido à Portuguesa“ (zu Deutsch: Gekochtes nach portugiesischer Art), vor allem Meeresfrüchte auf den Tisch. Etwa das Nationalgericht Bacalhau (getrockneter Stockfisch) oder Oktopus mit gesottenem Gemüse. Zum Abschluss wird gerne der „Weihnachtstraum“ gereicht, eine frittierte Nachspeise aus Weizenmehl, Milch, Eiern, Zitronenschalen und Salz.

Ganz ähnlich wie in Deutschland, gibt es in Portugal zwei Hauptverantwortliche für die Geschenkeübergabe, nämlich „Pai Natal“ (Papa Weihnacht) oder das Jesuskind. Allerdings erhalten die Kinder ihre Präsente erst am Morgen des 25. Dezember. Ende der Feiertage ist auch in Portugal der Dreikönigstag, an dem es den mit kandierten Früchten und Nüssen gefertigten Dreikönigskuchen gibt, zu dem traditionell ein Glas Schaumwein (Espumante) oder Portwein gereicht wird.

08

Exotische Feiertage bei 30 Grad

... in Brasilien
Brasilien: Rio de Janeiro - Weihnachten

Auch im fernen Brasilien feiert man Weihnachten. Und obwohl die Festtage dort mitten in die heißesten Monate des Jahres fallen, dürfen Christbäume, viel Dekoration und hier und da sogar künstlicher Schnee nicht fehlen. In der Lagoa Rodrigo de Freitas mitten in Rio de Janeiro wird sogar extra ein rund 80 Meter hoher künstlicher, mit unzähligen Lichtern geschmückter Baum errichtet. Noch kurioser: Zur großen Weihnachtsshow im berühmten Maracanã-Fußballstadion fliegt der Weihnachtsmann mit einem Hubschrauber ein, bevor ein gigantisches Feuerwerk den Himmel über Rio erhellt.

Daneben feiern die überwiegend katholischen Brasilianer die Geburt Jesu im Anschluss an einen Gottesdienst am 25. Dezember auf rauschenden Festen im Kreis der Familie. Dabei kommt in Südamerika generell vor allem Fleisch auf den Tisch. Als Nachtisch gibt es die brasilianische Variante der italienischen Kuchenspezialität Panettone: mit Bananen, Ananas, Rohrzucker und Erdnüssen statt mit Äpfeln, Honig und Rosinen. Da bei Temperaturen von um die 30 Grad Glühwein eher fehl am Platz ist, genießen die Brasilianer lieber spritzige Getränke wie Champagner, Wein, Bier oder Cocktails. Das Ende der Feiertage ist wieder der Dreikönigstag am 6. Januar, an dem die Kinder endlich ihre Geschenke auspacken dürfen.

09

Singlepartys und Erdbeertorten

... in Japan
Japan: Tokio - Nachts

Da christliche Festtage im Land der aufgehenden Sonne eigentlich nicht zelebriert werden, ist Weihnachten in Japan auch kein Feiertag. Stattdessen dürfen die Menschen hier am 23. Dezember zu Ehren des Kaisers die Hände in den Schoß legen, der an diesem Tag Geburtstag feiert. Dennoch ist „Kurisumasu“ am 24. Dezember ein wichtiges Ereignis im Jahr vieler Japaner. Anders als bei uns ist Weihnachten jedoch kein Familientag. Vielmehr trifft man sich mit Kollegen und Freunden auf gigantischen Partys.

Da die Japaner sonst offenbar dafür keine Zeit haben – im Schnitt nehmen Arbeitnehmer hier nur rund neun Tage Urlaub im Jahr – werden die Feiern ausgiebig zur Partnersuche genutzt. Wer eine Einladung zu einem Weihnachts-Date erhält weiß daher: das jeweilige Gegenüber hat ernste Absichten. Generell ist Weihnachten in Japan eher mit dem Valentinstag in westlichen Kulturkreisen zu vergleichen. Kulinarisch gibt es hingegen nur wenige Besonderheiten, etwa den Weihnachtskuchen Kurisumasukēki aus Sahne und Erdbeeren, deren Saison in Fernost Ende Dezember beginnt.

10

Weihnachtsgrillen im Bikini

... in Australien
Australien: Strand - Teenager - Weihnachten

Skurrile Weihnachten könnt ihr in Australien erleben, denn mitten im Hochsommer dominieren in Down Under winterliche Bräuche und Motive aus dem Mutterland Großbritannien. So trägt Santa Claus trotz Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad immer einen Pelzmantel und „Jingle Bells“ – ein Song über eine winterliche Schlittenfahrt durch den Schnee – zählt zu den beliebtesten Weihnachtsliedern. Auch die meisten saisonalen Grußkarten in Down Under zeigen schneebedeckte Landschaften. Einzig in „Six White Boomers“ tauscht der Weihnachtsmann bei seiner Ankunft in Australien seine Rentiere gegen sechs weiße Kängurus und auf einigen Postkarten ersetzten Wasserski und Bermudashorts Schlitten und Mantel.

Entsprechend feiern die Aussis Weihnachten vor allem im Freien und am Strand. Am Bondi Beach in Sydney etwa wird jedes Jahr ein Truthahn-Barbecue veranstaltet, bei dem Santa Clause Kunststücke auf dem Surfbrett zeigt und eine Weihnachtsparade zieht durch die Straßen der größten Stadt Australiens. Bescherung ist ebenfalls nach britischem Vorbild erst am 25. Dezember. Beim anschließenden Familienessen mit Truthahn und Plumpudding kommt als Nachtisch sowohl in Australien als auch in Neuseeland „Pavlova“ auf den Tisch, eine mit Sahne und Kiwis gefüllte Baisertorte. Na dann, guten Appetit und frohe Weihnachten!

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Über den Autor

Holger Zehden

Egal ob neue Flugroute, skurrile Verkehrsregeln im Ausland oder Tipps für einen gelungenen Urlaub: Als Online-Redakteur im Reisebereich von CHECK24 bin ich für News und Blogbeiträge rund um die Themen Mietwagen, Urlaub, Flug und Hotel verantwortlich. Da ich privat wie beruflich bereits kreuz und quer durch Europa und die Welt reisen durfte, kann ich vieles aus persönlicher Erfahrung berichten.