Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:

Viele Corona-Maßnahmen entfallen: Das gilt in Deutschland ab dem 20. März

München, 14.03.2022 | 10:26 | twi

Am 20. März sollen in Deutschland zahlreiche Corona-Maßnahmen entfallen. Dazu gehört neben der Maskenpflicht in vielen Bereichen auch die Nachweispflicht über eine Genesung, über Impfungen oder Tests. Der Bund überträgt die Verantwortung während der Pandemie mit dem neuen Infektionsschutzgesetz zum größten Teil an die Länder.


Berlin Reichstag
In Deutschland werden ab dem 20. März viele Corona-Maßnahmen auslaufen.
In Deutschland sollen am 20. März viele Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19 abgeschafft werden. Das sieht der Entwurf zu Novellierung des Infektionsschutzgesetzes vor, über den das Bundeskabinett in der vergangenen Woche beraten hat und der am 18. März im Bundestag beschlossen werden soll. Zwar bleibt der noch im Februar erhoffte „Freedom Day“ aus, dennoch hält die Bundesregierung nur noch an einigen wenigen Basisschutzmaßnahmen fest und überträgt die Verantwortung für strengere Regelungen an die Länder. Die grundlegenden Schutzmaßnahmen, die beibehalten werden, sind die Maskenpflicht in öffentlichen Nah- und Fernverkehrsmitteln, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie die Testpflicht in Schulen oder Altersheimen. Entfallen soll die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung unter anderem in Supermärkten, Restaurants sowie im Einzelhandel. Auch die Homeoffice-Pflicht sowie Zugangsbeschränkungen zu gastronomischen Betrieben und Kapazitätsgrenzen bei Veranstaltungen sollen nicht länger gelten. Für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer wird jedoch weiterhin die 3G-Regel angewendet.
 
Verschärfungen in Hotspots möglich
 
Stellen die Länder in bestimmten Hotspots sehr hohe Infektionszahlen, die Verbreitung einer neuen Virusvariante oder eine drohende Überlastung des Gesundheitswesens fest, können sie verschärfte Maßnahmen anordnen. Diese können beispielsweise eine erweiterte Maskenpflicht, 2G- oder 3G-Regeln in gewissen Bereichen oder strenge Hygienekonzepte bei Veranstaltungen beinhalten. Was genau ein Hotspot ist, wird im Gesetzesentwurfe nicht näher definiert – so können sowohl einzelne Stadtviertel oder Städte als auch Landkreise oder ein ganzes Bundesland als Hotspot angesehen werden. Die bis zum 19. März geltenden Regeln dürfen bis zum 2. April übergangsweise in Kraft bleiben und geben den Ländern so die Möglichkeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Hotspot-Regelung auf die Beine zu stellen.
 
Weiterhin hohe Infektionszahlen
 
Das neue Infektionsschutzgesetz, das bis zum 23. September befristet werden soll, wurde zu einem Zeitpunkt vorgestellt, an dem die Infektionszahlen in Deutschland wieder ansteigen und neue Höchstwerte erreichen. Das Robert Koch-Institut meldete am Morgen des 14. März eine Sieben-Tage-Inzidenz von 1.543. Vor allem die Bundesländer fordern aus diesem Grund Nachbesserungen bei den Maßnahmen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte dazu: „Man wirft doch den Feuerlöscher nicht weg, wenn es noch brennt.“ Kritisiert wird zudem, dass die Länder theoretisch unterschiedliche Maßnahmen bei der gleichen Lage beschließen könnten. Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, appellierte aus diesem Grund an die Landesregierungen, auf einem Bund-Länder-Treffen möglichst gleiche Regeln für vergleichbare Lagen zu formulieren.

Weitere Nachrichten über Reisen

Tansania, Kilimandscharo
27.01.2023

Tansania: Abschaffung der Testpflicht für Einreise aufs Festland

Tansania-Reisende müssen auf dem Festland keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen. Diese Regelung gilt jedoch nicht für den Sansibar-Archipel, dort müssen Ungeimpfte noch immer einen Negativtest präsentieren.
St. Lucia
27.01.2023

St. Lucia schafft alle Corona-Einreiseregelungen ab

In St. Lucia fällt am 1. Februar die letzte coronabedingte Einreiseregelung weg. Damit müssen Urlauberinnen und Urlauber nicht länger das Einreiseformular zum Gesundheitszustand ausfüllen.
Ibiza-Spanien
27.01.2023

Spanien: Maskenpflicht in Flugzeug, Bus und Bahn fällt

In Spanien wird die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr, darunter auch in Flugzeugen, abgeschafft. Die Lockerung der noch bestehenden Corona-Maßnahme tritt am 8. Februar in Kraft.
Dominikanische Republik Puerto Plata Sousa
27.01.2023

Dominikanische Republik verkürzt Reisepass-Gültigkeit

Die Einreisebestimmungen in der Dominikanischen Republik werden vorübergehend vereinfacht. Statt sechs Monate muss ein Reisepass nur über die Dauer der Reise gültig sein.
Streikende Arbeitnehmer laufen auf der Straße.
26.01.2023

Frankreich: Generalstreik am 31. Januar angekündigt

Für den 31. Januar haben französische Gewerkschaften erneut zu einem Generalstreik aufgerufen. Reisende müssen mit massiven Behinderungen im gesamten Transportsektor rechnen.

CHECK24 Hotelkategorie auf Basis von Veranstalterdaten. Die Landeskategorie des Hotels kann abweichen.

Dies ist die offizielle Sternebewertung, die der Unterkunft von der Hotelstars Union, einer unabhängigen Institution, verliehen wurde. Die Unterkunft wird mit den branchenüblichen Standards verglichen und in Bezug auf den Preis, die Ausstattung und die angebotenen Services bewertet.
Diese Sternebewertung basiert auf Veranstalterdaten oder anderen offiziellen Quellen. Sie wird für gewöhnlich von einer Hotelbewertungsorganisation oder einem anderen Dritten festgelegt.
Dies ist eine Bewertung, die vom Reiseveranstalter oder anderen Quellen zur Verfügung gestellt wird. Sie basiert z.B. auf Standards bezüglich Preis, der Ausstattung und angebotenen Services.