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Dominikanische Republik: Ausgangssperre verschärft und verlängert

München, 16.12.2020 | 10:41 | soe

In der Dominikanischen Republik bleibt die nächtliche Ausgangssperre weiterhin in Kraft. Nach einem Bericht der Lokalzeitung Dominican Today werden die Beschränkungen nicht nur verlängert, sondern auch durch frühere Startzeiten verschärft. So dürfen Urlauber sowie die Bewohner des Karibikstaates nun auch unter der Woche ab 19 Uhr nur noch mit triftigem Grund ihre Unterkunft verlassen.


Dominikanische Republik Punta Cana Strand
In der Dominikanischen Republik beginnt die Ausgangssperre ab sofort täglich schon um 19 Uhr.
Bislang galt die Ausgangssperre nur an den Wochenenden schon ab 19 Uhr, von Montag bis Freitag war der Ausgang erst ab 21 Uhr nur noch in Ausnahmefällen gestattet. Das Ausgehverbot gilt an allen Tagen jeweils bis 5 Uhr am nächsten Morgen, auch an Weihnachten und Silvester. Als triftige Gründe für Ausnahmen werden medizinische Notfälle sowie der Weg zur Arbeit für systemrelevante Berufsgruppen anerkannt, zu denen unter anderem medizinisches Personal zählt. Urlauber dürfen trotz der Ausgangssperre zu jeder Zeit zum Flughafen oder Fähranleger sowie von dort zu ihrer Unterkunft fahren, wenn sie an- oder abreisen. Zudem ist der Transit im National District und in den Provinzen Santo Domingo, Santiago, Duarte, La Vega sowie Puerto Plata bis 1 Uhr nachts erlaubt.
 
Maskenpflicht im öffentlichen Raum
 
Mit der Verschärfung der Ausgangssperre gehen auch weitere Einschränkungen einher. So verbietet ein Dekret des Präsidenten den Verkauf alkoholischer Getränke nach 18 Uhr. Bars und Restaurants dürfen ihre Kapazität an Sitzplätzen nur noch zu höchstens 70 Prozent belegen, Versammlungen von mehr als zehn Personen sind verboten. Im gesamten öffentlichen Raum gilt zudem eine Maskenpflicht, deren Verstöße mit einer Geldstrafe geahndet werden. Ein fixer Endtermin der Maßnahmen wurde dieses Mal nicht genannt. Nach Aussage der Vizepräsidentin Raquel Peña sollen die Ausgangssperre sowie die weiteren Beschränkungen so lange in Kraft bleiben, wie sie nötig sind.

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