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Dominikanische Republik schützt Touristen durch Hygieneprotokoll

München, 04.06.2021 | 08:24 | sei

Die Dominikanische Republik führt zum Schutz von Urlaubern und Einheimischen ein neues Corona-Hygieneprotokoll ein. In Touristengebieten dürfen Hotels und Touristentransporte ihre Kapazitäten nur noch zu 70 Prozent auslasten, außerdem gelten strengere Regeln in der Gastronomie. Mit den neuen Bestimmungen reagiert das dominikanische Tourismusministerium auf die steigenden Infektionszahlen in dem Karibikstaat.


Dominikanische Republik Catalina Island
Die Dominikanische Republik hat ihre Corona-Sicherheitsmaßnahmen in Touristenzentren erhöht.
Mit der Resolution DJ-014 vom 2. Juni werden Hotels, Restaurants und Reiseveranstalter in den Touristenzentren der Dominikanischen Republik an die Bestimmungen des jüngsten Dekrets von Präsident Luis Abinader gebunden. Dieses hatte die nächtliche Ausgangssperre zu Beginn der Woche in 25 Regionen verschärft, darunter in Puerto Plata, Santo Domingo und Santiago. Sie greift dort nun bereits um 18 Uhr. Jetzt kommen für den Tourismussektor noch weitere Auflagen hinzu: Hotelanlagen dürfen nur noch höchstens 70 Prozent ihrer Betten belegen, die gleiche Kapazitätsgrenze gilt auch für touristische Transporte.
 
Neue Auflagen für Restaurants
 
In den bei Urlaubern beliebten Orten Punta Cana, Cap Cana, La Altagracia, Casa de Campo und La Romana müssen Restaurants laut des Lokalmediums Dominican Today nun die geltende Ausgangssperre ebenfalls einhalten, zudem dürfen sie nur noch maximal 50 Prozent ihrer Plätze auslasten. In den Regionen Las Terrenas in Samaná und Cabarete in Puerto Plata ist es der Gastronomie gestattet, eine Stunde länger zu öffnen und bis 19 Uhr Gäste zu bewirten. Sie müssen sich jedoch an die Verordnung halten, während der definierten Zeiten – auch am Wochenende zwischen 15 und 5 Uhr – keinen Alkohol zu verkaufen. Die Maßnahmen gelten vorerst für eine Woche bis zum 9. Juni.
 
Regeln an Stränden und in Hotels
 
Wassersportler müssen vorerst an den Stränden der Dominikanischen Republik auf einige Aktivitäten verzichten. Laut der Tourismusbehörde Mitur ist die Nutzung von Jetskis, Bananenbooten und Waverunners verboten, dies gilt auch für die Resorts im Land. Zelt-Cabanas dürfen an den Stränden zunächst nicht mehr aufgestellt werden, darüber hinaus sind Partys, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen nicht mehr gestattet. In den Hotels dürfen nur bis 21 Uhr Aktivitäten für Gäste durchgeführt werden, dabei sind die Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten. Die Dominikanische Republik gilt aus deutscher Sicht seit dem 30. Mai wieder als Corona-Risikogebiet.

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