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Corona: Dominikanische Republik verlängert Ausnahmezustand

München, 11.02.2021 | 12:17 | soe

Die Dominikanische Republik hat den Ausnahmezustand aufgrund der Corona-Pandemie um weitere 45 Tage verlängert. Damit gilt er nun bis zum 16. April 2021. Die Abgeordnetenkammer hat einen entsprechenden Antrag der Exekutive am 10. Februar abgesegnet.


Dominikanische Republik Punta Cana Strand
Der coronabedingte Ausnahmezustand in der Dominikanischen Republik wurde bis zum 16. April verlängert.
Zuletzt war der Ausnahmezustand in der Dominikanischen Republik am 16. Januar verlängert worden und ist derzeit bis zum 2. März in Kraft. Parallel herrscht eine landesweite Ausgangssperre, die seit dem 27. Januar unter der Woche zwischen 19 und 5 Uhr das Verlassen der Wohnung verbietet. An den Wochenenden gilt sie von 17 bis 5 Uhr. Zusätzlich wird täglich eine Transitfrist von drei Stunden gewährt, die für das Aufsuchen der Unterkunft genutzt werden kann. Touristen dürfen sich auch innerhalb der Sperrzeiten im Rahmen ihrer An- und Abreise zwischen dem Flughafen und ihrem Hotel bewegen.
 
Gelockerte Regeln seit Ende Januar
 
Seit rund zwei Wochen dürfen die Restaurants und Cafés in der Dominikanischen Republik wieder mit 60 Prozent Auslastung ihrer Sitzplätze Gäste bewirten. Es dürfen dabei maximal sechs Personen an einem Tisch Platz nehmen. Auch für Hotels gibt es eine Begrenzung der Gästezahl, sie sind unter Hygieneauflagen jedoch weiterhin geöffnet. In der Öffentlichkeit herrscht Maskenpflicht sowie das Gebot zur Wahrung des Sicherheitsabstands.
 
Unklarheit über Impfbeginn
 
Indes forderte der dominikanische Abgeordnete José Horacio Rodríguez, vor einer erneuten Verlängerung des Ausnahmezustandes einen konkreten Plan zur schrittweisen Wiederöffnung der Schulen sowie zum Ablauf der Impfkampagne vorzulegen. In der Dominkanischen Republik ist bislang noch unklar, wann die ersten Impfstoffe gegen das Coronavirus eintreffen. Der Hersteller Pfizer hätte bereits Ende Januar 25.000 Impfdosen an den Karibikstaat liefern sollen, diese lassen jedoch noch immer auf sich warten. Weitere Bestellungen hat die Dominikanische Republik bei AstraZeneca in Auftrag gegeben, von dort wird eine Lieferung von 10 Millionen Dosen bis zum 21. März erwartet.

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