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Trotzdem fortfahren

England verlängert Corona-Maßnahmen bis 19. Juli

England muss den langersehnten „Tag der Freiheit“ um mindestens einen Monat verschieben. Wie der britische Premierminister Boris Johnson am 14. Juni auf einer Pressekonferenz bekanntgab, wird der endgültige Entfall aller Corona-Maßnahmen frühestens am 19. Juli stattfinden. Ursprünglich sollten in England bereits zum 21. Juni alle verbliebenen Beschränkungen aufgehoben werden, die sich verbreitende Delta-Variante des Coronavirus macht diesen Plan nun jedoch zunichte.
Nach Johnsons Aussage war die Entscheidung für eine Verlängerung der Maßnahmen zwar schwierig, ist jedoch eine vernünftige. Obwohl in Großbritannien inzwischen über 57 Prozent der erwachsenen Bevölkerung als vollständig geimpft gelten, grassiert aktuell die zuerst in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus im Land und lässt die Infektionszahlen wieder steigen. Speziell bei dieser Virusmutation ist die zweite Impfdosis sehr wichtig für die Wirksamkeit des Impfschutzes. Der Aufschub der Lockerungen um vier Wochen soll nun der Impfkampagne einen größeren Vorsprung verschaffen und eine erhöhte Auslastung der Krankenhäuser mit COVID-19-Patienten verhindern.
 
Nur wenige Lockerungen ab 21. Juni
 
Anstatt der kompletten Aufhebung der restlichen Corona-Beschränkungen wird es ab dem 21. Juni in England nun zunächst nur wenige Erleichterungen geben. So dürfen Hochzeiten und einige Kulturveranstaltungen wieder mit mehr als 30 Gästen durchgeführt werden. Alle anderen ursprünglich geplanten Lockerungen, wie die Öffnung der Nachtclubs und die Aufhebung sämtlicher verbliebenen Kontaktbeschränkungen, werden frühestens in vier Wochen in Kraft gesetzt. Einige andere Landesteile des Vereinigten Königreichs haben ihre Corona-Maßnahmen ebenfalls verlängert. Auch die strengen Einreiseregeln gelten weiterhin, so müssen Einreisende aus Deutschland in eine zehntägige Quarantäne mit frühester Freitestmöglichkeit nach fünf Tagen.
 
Corona-Lage im Vereinigten Königreich
 
Nachdem die Corona-Infektionszahlen seit Jahresbeginn stetig gefallen waren und die Impfungen eine neue Verschlechterung der Pandemielage scheinbar verhinderten, hat sich die Situation durch das Auftreten der erstmals in Indien nachgewiesenen Virusmutation geändert. Derzeit steigen die Fallzahlen im Vereinigten Königreich wieder an. Deutschland stuft den Staat erneut als Virusvarianten-Gebiet ein, wodurch nur noch deutsche Staatsbürger von dort in die Bundesrepublik einreisen dürfen. Dabei greifen eine Quarantäne- und Testpflicht.