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Reisewarnung: Neue Risikogebiete in Frankreich

Frankreich hat seit dem 16. September zwei neue Risikogebiete gemäß der Einstufung des Robert Koch-Instituts (RKI): die Region Hauts-de-France sowie das Überseegebiet La Réunion. Die bislang nur für einzelne französische Provinzen aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde in der Folge auf diese Gebiete ausgeweitet. Die Corona-Infektionszahlen in diesen Regionen des deutschen Nachbarlandes waren zuletzt sprunghaft angestiegen.
Frankreich überschritt zuletzt den Schwellenwert zur Einstufung als Risikogebiet. Für deutsche Urlaubsheimkehrer bedeutet die neue Einstufung, dass sie sich bei der Rückkehr aus betroffenen Provinzen verpflichtend einem COVID-19-Test unterziehen müssen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses ist die Einhaltung einer häuslichen Quarantäne vorgeschrieben. Ab dem 1. Oktober gilt eine neue Regelung, wonach sich Rückkehrer aus Risikogebieten für mindestens fünf Tage in Pflichtquarantäne begeben müssen. Erst dann kann ein negatives Testergebnis die Isolation beenden.
 
Vor wenigen Wochen hatte zunächst das französische Überseegebiet Französisch-Guyana den Grenzwert der Neuinfektionen überschritten und war am 21. August zum Risikogebiet erklärt worden. Drei Tage später folgten die Regionen Île-de-France inklusive der Hauptstadt Paris sowie Provence-Alpes-Côte d’Azur auf dem europäischen Festland. Am 26. August kamen die Überseegebiete Guadeloupe und St. Martin in der Karibik hinzu, am 9. September die Provinzen Occitanie, Nouvelle-Aquitaine und Auvergne-Rhone-Alpes sowie die französische Mittelmeerinsel Korsika.