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Gran Canaria: Beliebte Sehenswürdigkeit schränkt Zugang ein

München, 01.07.2022 | 12:39 | soe

Gran Canaria plant, den Zugang zum beliebten Felsen Roque Nublo für Besucherinnen und Besucher einzuschränken. Künftig soll das 80 Meter hohe Wahrzeichen der Insel nur noch per Bus-Shuttle erreichbar sein, die Zufahrt mit Privatfahrzeugen bleibt nach Plänen der Inselverwaltung Menschen mit Bewegungseinschränkungen vorbehalten. Der Roque Nublo und das umliegende Naturschutzgebiet sollen auf diese Weise weniger durch den Tourismus belastet werden.


Gran Canaria Roque Nublo Kanaren
Der Zugang zum Roque Nublo auf Gran Canaria soll bald nur noch per Bus-Shuttle erlaubt sein.
Ein Besuch des imposanten Felsens gehört für viele Touristen und Touristinnen auf Gran Canaria beim Urlaub dazu, schließlich zählt die Formation zu den weltweit größten mit natürlichem Ursprung. Durch die mehreren Tausend Besichtigungen pro Jahr werden der Felsbrocken und die umgebende Natur jedoch zunehmend in Mitleidenschaft gezogen, weshalb die lokalen Behörden eine bessere Kontrolle der Besucherzahlen anstreben. Erreicht werden soll diese durch die Nutzungsbeschränkung des örtlichen Parkplatzes.
 
Zugang nur per Bus
 
Künftig sollen auf der Parkfläche am Felsen nur noch Busse halten dürfen, Ausnahmen gibt es ausschließlich für Privatfahrzeuge von Menschen mit Behinderungen. Dafür ist die Einrichtung eines öffentlichen Beförderungsdienstes geplant, wie das Lokalblatt Teneriffa News berichtet. Vom Parkplatz aus kann das Felsplateau des Roque Nublo über mehrere gut ausgebaute Wanderwege leicht erreicht werden, der Weg dorthin nimmt etwa eine halbe Stunde in Anspruch. Der Felsen selbst und dessen Gipfel sind jedoch nur für Klettersportlerinnen und Klettersportler zugänglich.
 
Von der Kultstätte zum Touristenziel
 
In früheren Zeiten diente der Roque Nublo der ursprünglichen Inselbevölkerung Gran Canarias als Kultplatz, heute ist der sich 1.813 Meter über den Meeresspiegel erhebende Felsen ein beliebtes Touristenziel. Vom Felsplateau reicht die Sicht bei guten Wetterbedingungen bis zum Pico del Teide auf der Nachbarinsel Teneriffa. Die Natur um die Felsformation ist seit 1987 ein Naturschutzgebiet, seit 1994 auch ein Landschaftspark.

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