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Griechenland und Niederlande werden Hochrisikogebiete

München, 19.11.2021 | 13:01 | soe

Das Robert Koch-Institut erklärt mit Wirkung zum 21. November vier weitere Länder Europas zu Corona-Hochrisikogebieten. Neben Belgien und Irland trifft es in dieser Woche auch Griechenland und die Niederlande mit Ausnahme der Überseegebiete Aruba, St. Martin und Curaçao. Costa Rica gilt dafür ab Sonntag nicht mehr als Hochrisikogebiet.


Griechenland: Paros
Griechenland wird ab dem 21. November wieder als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft.
Die neue Welle der Corona-Pandemie schwappt weiter über Europa: Nachdem in der Vorwoche bereits Österreich, Tschechien und Ungarn zu Corona-Hochrisikogebieten erklärt worden waren, reihen sich ab Sonntag Belgien, Griechenland, Irland und die Niederlande ohne ihre Überseegebiete auf der Liste des RKI ein. Für Einreisende aus den genannten Gebieten in die Bundesrepublik bedeutet dies, dass sie wieder zum Ausfüllen einer digitalen Einreiseerklärung verpflichtet sind und sich in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen. Geimpfte und Genesene können diese jedoch mit einem entsprechenden Nachweis von Beginn an umgehen.
 
Hohe Infektionszahlen in Griechenland
 
Die Heraufstufung Griechenlands zum Hochrisikogebiet kommt nicht überraschend. Seit Mitte Oktober war die Zahl der Neuinfektionen stark angestiegen, derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 444. Um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten und vor allem die Impfbereitschaft in der Bevölkerung anzukurbeln, hatte die griechische Regierung erst am Abend des 18. November neue Einschränkungen für Ungeimpfte verkündet. Demnach dürfen diese ab Montag nicht mehr ins Museum, ins Kino oder ins Theater, auch der Zugang zu Sporthallen und Kulturveranstaltungen bleibt ihnen verwehrt. Die gleiche Regelung galt zuvor bereits für gastronomische Einrichtungen. Auch in Belgien, Irland und den Niederlanden sind kürzlich strengere Corona-Maßnahmen in Kraft getreten oder stehen kurz bevor.
 
Entspannung in Südamerika
 
Bessere Nachrichten gibt es hingegen für mehrere Staaten Mittel- und Südamerikas. Dort dürfen sich Costa Rica, Guatemala, Guyana und Suriname über den Entfall ihres Hochrisikostatus freuen. Auch das französische Übersee-Departement Französisch-Guayana wird mit Wirkung zum 21. November von der Liste gestrichen, ebenso wie Neukaledonien im Südpazifik. 

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