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Italien: Ganztägiger Streik im ÖPNV am 18. September

München, 11.09.2023 | 13:15 | twi

Vier italienische Gewerkschaften haben die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr dazu aufgerufen, ihre Arbeit am 18. September niederzulegen. Der Streik soll landesweit durchgeführt werden und den ganzen Tag über andauern. Reisende sollten sich im Voraus unbedingt über Einschränkungen vor Ort informieren.


Megafon Streik
Am 18. September wird der ÖPNV in Italien bestreikt.
Am 18. September müssen sich Italien-Reisende auf Fahrtausfälle und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Um ihrer Forderung nach einer besseren Bezahlung mehr Nachdruck zu verleihen, haben die Gewerkschaften CUB, SGB, COBAS und Faisa Confail einen 24-stündigen Streik angekündigt. Der Arbeitsausstand soll massive Einschränkungen im ÖPNV nach sich ziehen. So werden in Großstädten wie Rom, Mailand, Venedig, Turin, Bologna und Genua Straßenbahnen, Busse sowie U-Bahnen nur in begrenztem Rahmen verkehren können. Aufgrund der italienischen Gesetzgebung wird während der Stoßzeiten zwar ein Minimalbetrieb aufrechterhalten, dennoch müssen Reisende damit rechnen, dass es in den noch fahrenden Verkehrsmitteln zu einem erhöhten Passagieraufkommen kommt.
 
Volle Straßen erwartet
 
Angesichts der Arbeitsniederlegung ist es wahrscheinlich, dass vor allem in Städten und deren näherer Umgebung mit einer Verkehrsverdichtung zu rechnen ist. Dadurch kann es auf besonders stark frequentierten Straßen zu Staus und stockendem Verkehr kommen. Zudem könnten stationäre Demonstrationen und Protestmärsche für weitere Verzögerungen sorgen. Auch in den Stunden nach dem Streik sind Nachwirkungen in Form von Verspätungen und Fahrtausfällen im ÖPNV sowie von Verkehrseinschränkungen auf den Straßen denkbar.
 
Hinweis für Reisende
 
Urlauberinnen und Urlauber sollten am 18. September auf nicht notwendige Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln verzichten beziehungsweise teils massive Verspätungen in ihrer Zeitplanung bedenken. Geplante Verbindungen sollten am Reisetag nochmals überprüft werden. Zudem ist es empfehlenswert, am Streiktag auf alternative Verkehrsmittel wie beispielsweise Mietwagen zurückzugreifen. Dennoch gilt auch hier, dass Staus und volle Straßen zu längeren Fahrtzeiten führen können. Gerade bei der Anreise zu Flughäfen sollte dies bedacht und ein ausreichend großer Zeitpuffer gewählt werden.

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