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Italien: Streiks bei Bahn und Flügen am 4. und 8. März

München, 26.02.2021 | 08:41 | soe

In Italien beginnt der März mit neuen Streiks im Transportwesen. Für den 4. März haben die Mitarbeiter der Bahn eine landesweite Arbeitsniederlegung angekündigt, die um 21 Uhr beginnt und am Folgetag um 21 Uhr enden soll. Am 8. März folgt ein Generalstreik bei nahezu allen Verkehrsmitteln, dem sich Angestellte der Bahn, Luft- und Schifffahrt anschließen wollen.


Streik Fluglotsen
In Italien kommt es Anfang März zu zwei Streiks, an denen sich am 8. März auch die Beschäftigten des Flugsektors beteiligen.
Bereits in der ersten Märzwoche müssen sich Nutzer der Bahn in Italien auf Unannehmlichkeiten einstellen. Mehrere Eisenbahn-Gewerkschaften, darunter die die FILT-CGIL sowie die FIT-CISL, haben ihre Mitglieder zu einer Arbeitsniederlegung über 24 Stunden vom 4. bis 5. März aufgerufen. Dadurch sind sowohl Verspätungen als auch Zugausfälle in ganz Italien wahrscheinlich, die auch vor und nach den angekündigten Streikzeiten auftreten können. Reisende sollten sich vorab über den Status ihrer Zugverbindung informieren.
 
Generalstreik am 8. März
 
In der Woche darauf wurde für Montag, 8. März, in Italien ein landesweiter Generalstreik im privaten und öffentlichen Sektor angekündigt, dem sich auch zahlreiche Transportgewerkschaften angeschlossen haben. Hauptinitiator ist die Confederazione Unitaria di Base (CUB), Italiens mitgliederstärkste Arbeitnehmervertretung. Gemäß der Ankündigung soll im Flugsektor am 8. März von 0:01 Uhr bis 24 Uhr die Arbeit ruhen, die Bahnarbeiter beginnen bereits am Vortag um 21 Uhr und streiken bis zum 8. März um 21 Uhr. Im Fährverkehr ist ebenfalls den ganzen Montag über mit Behinderungen durch den Streik zu rechnen.
 
Streikwelle in 2021
 
In Italien setzt sich damit die Reihe an Protestaktionen fort, welche bereits seit Jahresbeginn 2021 andauert. Im Januar fanden mehrere Streiks im Flugsektor statt, am 19. Februar folgte eine weitere Arbeitsniederlegung der Fluglotsen zwischen 12 und 16 Uhr. Nicht ausgeschlossen ist jedoch, dass es vor den angekündigten Aktionen am 4. und 8. März zu einer Einigung kommt und die Streiks abgesagt werden.

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