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Kanaren: Fuerteventura auf Corona-Warnstufe 2 hochgesetzt

München, 05.03.2021 | 11:21 | soe

Auf Fuerteventura gilt seit dem 5. März eine höhere Corona-Warnstufe. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz auf der Insel deutlich angestiegen war, hat die Kanaren-Regierung eine Hochsetzung auf Stufe 2 beschlossen. Damit treten auf Fuerteventura wieder strengere Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Kraft.


Strand auf Fuerteventura
Auf Fuerteventura gilt seit dem 5. März wieder die nächsthöhere Corona-Warnstufe 2.
Warnstufe 2 ist im Ampelsystem der Kanaren mit der Farbe Gelb gekennzeichnet. Mit dem Erhalt dieser Einstufung gilt fortan auf Fuerteventura eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Während dieser Zeit tritt parallel eine Sperrstunde für gastronomische Betriebe in Kraft. Zudem sind sowohl im öffentlichen, als auch im privaten Bereich nur noch Treffen von höchstens sechs Personen aus zwei Haushalten erlaubt. In Restaurants dürfen Außenbereiche nur noch zu höchstens 75 Prozent ausgelastet werden, die Personenzahl pro Tisch ist auf sechs begrenzt. In Innenräumen sind von nun an maximal 50 Prozent der üblichen Gästekapazität zugelassen und es dürfen nicht mehr als vier Personen an einem Tisch Platz nehmen.
 
Übrige Inseln behalten Warnstufen
 
Abgesehen von Fuerteventura hat keine der Kanarischen Inseln bei der Neueinschätzung am 4. März eine andere Corona-Warnstufe erhalten. La Palma, La Gomera und El Hierro bewahren sich damit die niedrigste Stufe 1, welche mit Grün gekennzeichnet ist. Neben Fuerteventura wird die Stufe 2, wie schon in der Woche zuvor, Teneriffa und Gran Canaria zugewiesen. Lanzarote sowie die ihr vorgelagerte Insel La Graciosa verharren auf der roten Warnstufe 3, die höchstmögliche Stufe vier hat derzeit kein Eiland der Kanaren inne.
 
Corona-Lage auf Fuerteventura
 
Seit Ende Februar ist die Pandemie-Situation auf der zweitgrößten Kanaren-Insel wieder angespannt. Nach Informationen des Lokalmediums Fuerteventurazeitung hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz zwischen dem 21. und dem 26. Februar verdreifacht und lag seither wieder über 100. Dazu beigetragen hat offenbar ein Corona-Ausbruch in einem Supermarkt in Puerto del Rosario, dessen Mitarbeiter das Virus teilweise auch innerhalb ihrer Familien verbreiteten. Das Geschäft wurde vorübergehend geschlossen.

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