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Kanaren: Fuerteventura auf Warnstufe Gelb hochgestuft

München, 12.11.2021 | 09:10 | rpr

Im Zuge der wöchentlichen Neubewertung der Corona-Warnstufen auf den Kanaren wurde Fuerteventura von der niedrigsten Risikoklasse Grün auf Gelb hochgestuft. Demzufolge greifen mit Wirkung zum 15. November striktere Regelungen im öffentlichen Raum. Alle anderen Inseln des Archipels behalten jedoch ihren Status der niedrigsten Warnstufe Grün auch in der Folgewoche inne.


Strand auf Fuerteventura
Auf den Kanaren wurde Fuerteventura auf Warnstufe Gelb heraufgestuft.
Nachdem alle Kanareninseln in den vergangenen Wochen konstant den Risikostatus Grün innehielten, zeigt sich die Corona-Lage auf Fuerteventura mit einem sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen angespannter als in der Vorwoche. Mit einer Aktualisierung der Warnstufen am 11. November wurde das Eiland demzufolge auf die nächsthöhere Risikoklasse Gelb heraufgestuft. Demnach greifen mit Wirkung zum 15. November auf der Kanareninsel wieder verschärfte Maßnahmen. Gastronomische Betriebe und Nachtclubs dürfen ihre Außenbereiche fortan nur noch zu höchstens 75 Prozent auslasten, die Innenbereiche zu maximal 50 Prozent. Darüber hinaus sind in Restaurants, Bars und Cafés maximal acht Personen pro Tisch erlaubt. Auch die Sperrzeit verlängert sich um eine Stunde: Statt um 3 Uhr nachts müssen die genannten Einrichtungen bereits um 2 Uhr schließen. Zudem unterliegen Kultur- und Sportbetriebe auf Fuerteventura fortan eingeschränkteren Kapazitäten als zuvor.
 
Alle anderen Inseln auf Grün
 
Auf den übrigen Kanareninseln hat sich im Zuge der aktualisierten Risikobewertungen nichts geändert. Demnach behalten Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, El Hierro und La Gomera auch in der folgenden Woche den niedrigsten Risikostatus Grün inne. Die durchschnittliche Gesamtinzidenz der Inseln beläuft sich mit Stand zum 11. November auf 44,44, steigt jedoch im Vergleich zur Vorwoche allmählich an. Aus deutscher Sicht wird Spanien inklusive der Kanarischen Inseln weiterhin nicht als Hochrisikogebiet eingestuft. Rückreisende nach Deutschland müssen sich demzufolge nicht in Quarantäne begeben und die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen.
 
Einreisebestimmungen für die Kanaren
 
Für die Einreise auf die Kanaren gelten für Reisende die gleichen Regularien wie für gesamt Spanien. Demnach ist vor Reiseantritt ein Online-Formular auszufüllen, ebenso besteht für Reisende ab zwölf Jahren die Pflicht, einen negativen Testnachweis zu erbringen. Dabei darf es sich um einen maximal 72 Stunden alten PCR-, LAMP- oder TMA-Test oder um einen höchstens 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest handeln. Wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist oder ein Zertifikat einer Genesung erbringen kann, ist von der Testpflicht befreit.

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