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Kanaren: Gran Canaria nicht mehr auf höchster Warnstufe

München, 27.08.2021 | 09:40 | lvo

Am Donnerstagabend hat die Regionalregierung der Kanaren die Corona-Warnstufen erneut eingeschätzt. Demnach zeigt sich eine leichte Entspannung der Lage auf der spanischen Inselgruppe. Neueinstufungen gibt es jedoch wenige: Lediglich Gran Canaria befindet sich nun nicht mehr auf der höchsten Risikostufe, sondern auf der Stufe Vier (Rot).


Las Palmas de Gran Canaria
Gran Canaria sinkt auf Corona-Warnstufe 3 (Rot).
Die epidemiologischen Indikatoren auf Gran Canaria haben sich im Lauf der vergangenen Woche verbessert, sodass die Kanareninsel von der Corona-Warnstufe Vier (Braun) auf die dritthöchste Stufe Rot sinkt. Alle anderen Inseln des Archipels verzeichnen nur eine geringfügige Verbesserung und verbleiben somit auf den gleichen Risikostufen wie in der Vorwoche. Demnach befindet sich Teneriffa nach wie vor in der höchsten Warnstufe Braun, neben Gran Canaria auf Stufe Rot liegt Fuerteventura. Lanzarote mitsamt La Graciosa sowie La Palma werden als gelb eingestuft. El Hierro und La Gomera sind auf der niedrigsten Stufe Grün kategorisiert. Die Neueinstufung gilt seit dem 27. August um 0 Uhr.
 
Regelungen der vier Warnstufen auf den Kanaren
 
Die Corona-Warnstufen sind Kategorisierungen für die unterschiedlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf den Kanaren. So dürfen auf Inseln der Stufe Grün zehn Personen zusammenkommen, auf der Stufe Gelb sind es sechs. Auf den Stufen Rot und Braun sind Zusammenkünfte nur maximal zu viert gestattet. Gastronomische Betriebe müssen bis 0 Uhr schließen, lediglich auf Inseln der niedrigsten Stufe Grün dürfen sie bis 2 Uhr geöffnet bleiben. Dort dürfen in Innenräumen auch nur maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen, auf den Stufen Gelb, Rot und Braun sind es vier. Für den Zugang zu gastronomischen Innenbereichen auf als braun eingestuften Inseln benötigen Gäste zudem einen Immunitäts- oder Negativ-Testnachweis. Nachtclubs dürfen nur auf Inseln der niedrigsten Warnstufe öffnen, auch dort gelten jedoch Maximalauslastungen sowie ein Tanzverbot. Auch für Geschäfte, Märkte, öffentliche Verkehrsmittel und kulturelle Einrichtungen gelten je Warnstufe unterschiedliche Maximalkapazitäten.
 
Abwärtstrend der Corona-Indikatoren auf den Kanaren
 
Betrachtet werden auf den Kanarischen Inseln neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch die Bettenbelegung auf Intensivstationen, das Infektionsrisiko unter Über-65-Jährigen sowie zirkulierende Virusvarianten. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Sieben-Tage-Inzidenzrate um 34 Prozent und lag am 26. August bei 76,93. In der letzten Woche belief sich der durchschnittliche Tageswert noch auf 139,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Derzeit liegt der Wert nur noch bei 92,5 Fällen pro 100.00 Einwohner.

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