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Kanaren: Gültigkeit von Corona-Impfung begrenzt

München, 13.09.2021 | 11:19 | rpr

Die Frage um die Gültigkeit der Corona-Schutzimpfung für das Einchecken in Hotels auf den Kanaren gilt nun als geklärt. Wie das Touristikmagazin Fvw berichtet, hat das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen für Spanien die Gültigkeit für die vollständige Immunisierung von acht auf zwölf Monate angepasst. Alternativ besteht die Möglichkeit, mittels Genesungs- oder negativem Testnachweis einzuchecken.


Spanien: Gran Canaria Maspalomas
Für das Einchecken in touristische Unterkünfte auf den Kanaren darf der Impfschutz maximal zwölf Monate alt sein.
Wer auf den Kanarischen Inseln in eine touristische Unterkunft einchecken möchte, unterliegt unabhängig der Einreisebestimmungen einer zusätzlichen Nachweispflicht. Demzufolge müssen Reisende ab zwölf Jahren beim Einchecken in Hotels, Ferienwohnungen oder Ferienhäusern einen negativen, maximal 72 Stunden alten Corona-Test, Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen. Die Verabreichung des von der EMA zugelassenen Impfstoffes darf hierbei maximal zwölf Monate zurückliegen. Darüber hinaus wird auch der Erhalt einer Erstimpfung in Hotels akzeptiert. Diese muss innerhalb eines Zeitraum zwischen 15 Tagen und vier Monaten vor Ankunft erfolgt sein.
 
Einreisebestimmungen für die Kanaren
 
Für die Einreise auf die Kanaren greifen die gleichen Bestimmungen wie für gesamt Spanien. Da Deutschland aktuell aus spanischer Sicht als Risikogebiet eingestuft wird, gilt eine Testpflicht für Nicht-Geimpfte oder -Genesene. Akzeptiert werden negative PCR-, LAMP-, TMA-Tests oder Antigen-Schnelltests. Auch wer aus einer anderen Region Spaniens per Luft- oder Seeweg auf die Kanaren reist, muss einen negativen Corona-Test erbringen, sofern kein Impf- oder Genesungsnachweis vorliegt. Das Ergebnis wird noch vor Reiseantritt per E-Mail übersandt. Zusätzlich müssen alle Einreisenden ein elektronisches Einreiseformular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, welches maximal 48 Stunden vor Abflug zur Bearbeitung bereitsteht.
 
Entspannung der Corona-Lage auf den Kanaren
 
Gemäß der wöchentlichen Risikobewertung auf den Kanaren zeichnet sich eine weiter anhaltende Entspannung der Corona-Lage auf dem Archipel ab. Erst in der vergangenen Woche sank Gran Canaria vom Warnlevel 3 (Rot) auf die Warnstufe 2 (Gelb). Im Zuge dessen traten einige Lockerungen unter anderem für Personenbegrenzungen in gastronomischen Betrieben und für private Zusammenkünfte in Kraft. Die niedrigste Warnstufe Grün halten derzeit die Inseln El Hierro, La Gomera, La Graciosa, Lanzarote und La Palma inne. Rot eingestuft werden aktuell Fuerteventura und Teneriffa.

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