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Kroatien: Weitere Region kein Risikogebiet mehr

München, 02.07.2021 | 12:34 | soe

Das Robert Koch-Institut hat im Rahmen der wöchentlichen Aktualisierung der Risikoliste eine weitere Region Kroatiens gestrichen. Die Gespanschaft Međimurje gilt ab dem 4. Juli nicht mehr als Risikogebiet. Darüber hinaus wurden überseeische Gebiete der Niederlande und Frankreichs vom Risikostatus befreit, neu in die Liste aufgenommen wird jedoch der Inselstaat Zypern.


Kroatien: Norddalmatien Zadar
Die kroatische Gespanschaft Međimurje gilt ab dem 4. Juli nicht mehr als Corona-Risikogebiet. (Symbolfoto)
Ab kommendem Sonntag gilt in Kroatien nur noch die Gespanschaft Zadar als einfaches Risikogebiet, alle weiteren Regionen wurden bereits von der Liste des RKI getilgt. Kroatien-Urlauber müssen jedoch beachten, dass sich zum 1. Juli die Einreiseregeln in das Land an der Adria verändert haben. Durften seit letzter Woche Einreisende aus Deutschland ohne Auflagen nach Kroatien kommen, benötigen sie von nun an den Nachweis über einen negativen Corona-Test, eine vollständige Impfung oder eine Genesung. Die Erfüllung der Nachweispflicht wird an den Grenzen verstärkt kontrolliert.
 
Aruba und Guadeloupe keine Risikogebiete mehr
 
In der Karibik dürfen sich zwei Inseln über den Verlust des Risikostatus freuen. Aruba, ein überseeisches Gebiet des Königreichs der Niederlande, und das französische Überseegebiet Guadeloupe stehen ab dem 4. Juli nicht mehr auf der Liste des RKI. Auch das arabische Land Katar wird nicht mehr als Risikogebiet eingestuft. Neu halten die norwegischen Provinzen Agder und Rogaland Einzug auf der Risikoliste, gleiches gilt für die spanischen Regionen Katalonien und Kantabrien. Zypern wird ebenfalls fortan als Risikogebiet angesehen. Seit dem 1. Juli spricht das Auswärtige Amt jedoch nicht mehr automatisch eine Reisewarnung für einfache Risikogebiete aus. Neue Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiete wurden in dieser Woche nicht benannt.
 
Reisewarnung für 80 Staaten am 1. Juli aufgehoben
 
Zum 1. Juli hat das Auswärtige Amt die Herausgabe der Reisewarnungen angepasst. Künftig wird nicht mehr grundsätzlich vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in Länder gewarnt, die das RKI als einfache Risikogebiete ausweist. Damit entfiel die Reisewarnung gestern für über 80 Staaten der Welt. Eine generelle Reisewarnung ergeht nun nur noch für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete.

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