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Malediven fordern PCR-Test bei Einreise auch von Geimpften

München, 03.05.2021 | 11:52 | soe

Die Malediven fordern seit dem 3. Mai wieder von allen Einreisenden einen negativen PCR-Test, auch wenn sie bereits gegen das Coronavirus geimpft sind. Die Proben für den Test dürfen maximal 96 Stunden vor der Abreise entnommen worden sein, für Kinder unter einem Jahr greift die Testpflicht nicht. Zuvor hatten die Malediven seit dem 20. April Personen mit vollständiger Corona-Impfung ohne Test frei einreisen lassen, diese Ausnahmeregelung wurde nun zurückgenommen.


Malediven Addu Atoll
Die Malediven fordern nun auch wieder von Geimpften einen negativen PCR-Test bei Einreise.
Wie der Reiseveranstalter Dertour am 2. Mai in einer Vertriebsmitteilung informierte, gilt die Testpflicht bei der Einreise auf die Malediven sowohl für Einheimische, als auch für Touristen sowie für die Inhaber von Arbeitsvisa. Eingeführt wurde die aktuelle Regelung von der maledivischen Health Protection Agency (HPA) infolge der in Indien neu entdeckten Mutationsvariante des Coronavirus. Die Behörden der Malediven stufen die Erkenntnislage, ob die aktuellen Impfstoffe auch vor dieser neuen Mutante schützen, noch als zu unsicher ein. Mit der Wiedereinführung der Tests vor Anreise soll die weitere Verbreitung der Pandemie auf dem Archipel verhindert werden.
 
Einreise auf die Malediven
 
Neben dem negativen PCR-Test, der bereits im Abreiseland vorgenommen und dessen Ergebnis mitgeführt werden muss, haben Urlauber auf den Malediven auch eine Buchungsbestätigung für die gesamte Dauer ihres geplanten Aufenthaltes vorzulegen. Das notwendige Visum wird bei der Ankunft kostenfrei erteilt. Noch vor dem Abflug müssen Reisende zudem eine elektronische Einreiseerklärung ausfüllen. Bei der Einreisende erfolgen Temperaturmessungen; zeigt ein Ankömmling Symptome einer Corona-Infektion, ergibt sich daraus die Pflicht zu einem weiteren kostenpflichtigen PCR-Test am Flughafen sowie bei positivem Ergebnis eine Quarantäne.
 
Corona-Lage auf den Malediven
 
Die Malediven sind derzeit stark von der Corona-Pandemie betroffen und von der deutschen Bundesregierung mit einer Reisewarnung belegt, als Hotspot gilt vor allem die Hauptstadt Malé. Seit Mitte April steigen die Infektionszahlen in dem Inselstaat sprunghaft an und erreichen inzwischen die höchsten täglichen Ansteckungsraten seit Pandemiebeginn. Auf den Resortinseln sind die Fallzahlen wesentlich geringer, Malé darf derzeit nur zu Transitzwecken und unbewohnte Inseln gar nicht von Touristen besucht werden.

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