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Malediven verschärfen Corona-Maßnahmen

München, 05.03.2021 | 14:17 | soe

Die Malediven haben mit Wirkung zum 5. März die Corona-Maßnahmen im Land verschärft. Nach einem Bericht des Informationsportals Garda gelten nun in der Region um die Hauptstadt Malé strengere nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Zudem wurde der Gesundheitsnotstand im Land bis zum 4. April verlängert.


Malediven-Nord-Male-Atoll
Die Malediven haben zum 5. März ihre Corona-Maßnahmen verschärft.
In der Region Greater Malé, in der Hauptstadt selbst sowie auf den umliegenden Inseln Gulhifalhu, Hulhumale, Thilafushi und Villimale dürfen nun von 18 Uhr abends bis 6 Uhr am Folgetag nur noch in Ausnahmefällen Privatfahrzeuge auf den Straßen bewegt werden. Zudem gilt für die Einwohner eine Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 4:30 Uhr. Weiterhin sind seit dem 5. März sämtliche Sport- und Freizeiteinrichtungen geschlossen, gleiches gilt für Bildungsinstitute. Parks und ähnliche Freiflächen dürfen vorerst nicht mehr genutzt werden.
 
Testpflicht bei Reisen zwischen den Inseln
 
Das Reisen von Malé auf die anderen Inseln des Archipels ist vorerst nur aus triftigen Gründen erlaubt. Hierfür wird ein negativer PCR-Test benötigt, der maximal 72 Stunden alt ist. Touristen durften die Hauptstadt der Malediven bereits bisher nur zu Transitzwecken aufsuchen. Wer seinen Aufenthalt auf zwei oder mehr Resorts aufteilen möchte, muss dafür beim maledivischen Tourismusministerium einen sogenannten Split Stay beantragen. Für die Einreise auf die Malediven benötigen deutsche Urlauber derzeit neben der Buchungsbestätigung eines Resorts über die gesamte Dauer des Aufenthalts auch einen negativen PCR-Test, der höchstens 96 Stunden vor dem Abflug vorgenommen wurde.
 
Gesundheitsnotstand verlängert
 
Neben den verschärften Beschränkungen haben die Behörden der Malediven auch den Notstand im Bereich der öffentlichen Gesundheit verlängert, er gilt nun vorerst bis zum 4. April. Damit müssen weiterhin alle Personen über zwei Jahren an öffentlichen Orten eine Maske tragen, lediglich beim Sport darf sie weggelassen werden. Darüber hinaus herrschen nach wie vor Abstandsgebote.

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