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Mallorca: Corona-Maßnahmen über Silvester verschärft

München, 29.12.2020 | 09:37 | cge

Auf Mallorca zeigen die aktuellen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bisher keine ausreichende Verbesserung. Die Neuinfektionen steigen nach wie vor deutlich an. Die Baleareninsel verschärft in der Konsequenz ihre Maßnahmen. Diese gelten zunächst vom 29. Dezember 2020 bis zum 11. Januar 2021.


Spanien: Mallorca Palma
Mallorca verschärft Corona-Maßnahmen.
Restaurants und Bars müssen nun bereits ab 18 Uhr schließen. Diese Regelung galt in den vergangenen zwei Wochen bisher nur an Freitagen, Samstagen und an Feiertagen. Weiterhin gilt zwischen 22 Uhr und 6 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre. Diese wird auch in der Silvesternacht und an Neujahr nicht gelockert. Für Treffen zwischen Familien und Freunden sind nach wie vor sechs Personen gestattet.
 
Weitere Neuregelungen

Neben Gastronomiebetrieben muss sich auch Mallorcas Einzelhandel auf weitere Einschränkungen einstellen. Läden müssen bereits ab 20 Uhr schließen. Von dem früheren Ladenschluss sind nur Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs ausgenommen, zum Beispiel Supermärkte und Tankstellen. Läden mit einer Fläche von mehr als 700 Quadratmetern sowie Einkaufszentren dürfen an Wochenenden und Feiertagen nicht mehr öffnen.
 
Maßnahmen auf den Nachbarinseln

Auf den Nachbarinseln Menorca, Ibiza und Formentera gelten derweil andere Regelungen. Das Infektionsgeschehen ist auf diesen etwas weniger angespannt als auf Mallorca. Auf Menorca und Ibiza wird die aktuelle Corona-Warnstufe beibehalten und das öffentliche Leben somit nicht weiter eingeschränkt. Lediglich Formentera stieg um eine Stufe und verschärft dementsprechend seine Maßnahmen.
 
Derzeitige Lage auf Mallorca

Das spanische Gesundheitsministerium vermeldete für die Balearen am 28. Dezember eine 7-Tage-Inzidenz von 219,67. Im Vergleich dazu liegt dieser Wert laut Robert Koch-Institut für Deutschland bei 158. Mallorca wird derzeit vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen. Es besteht eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt.

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