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Mallorca: Touristen sollen Benimm-Selbstverpflichtung unterschreiben

München, 13.07.2022 | 15:27 | soe

Wer an Mallorcas Playa de Palma Urlaub machen möchte, muss sich künftig durch ein Dokument zu angemessenem Verhalten verpflichten. Die Hoteliers der Partymeile wollen mit der Maßnahme gegen die Exzesse zahlreicher Feriengäste vorgehen, die seit dem Ende der Corona-Beschränkungen wieder in dem Maß wie vor der Pandemie stattfinden. Die Selbstverpflichtung soll rechtlich bindend sein und unter anderem die Vorgaben zu Alkoholkonsum und Lärm regeln.


Spanien - Balearen - Mallorca - Trinken - Alkohol
Die Hotels der Playa de Palma wollen mit einer Selbstverpflichtung für Touristen gegen Partyexzesse vorgehen.
Beschlossen hat die Maßnahme nicht etwa die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca, sondern die Hoteliers selbst. Sie werfen den Behörden Untätigkeit angesichts der zahlreichen Beschwerden über Lärmbelästigung, Krawalle und Kriminalität vor. Die Beamtinnen und Beamten der Polizei hätten nicht genügend juristische Handhabe, um dem Treiben der exzessiven Partyurlauber und -urlauberinnen Einhalt zu gebieten, die Einheimische sowie andere Feriengäste belästigen. Aus diesem Grund wurde vom Hoteliersverband nun ein neues Maßnahmenpaket verabschiedet.
 
Selbstverpflichtung gegen Krawalltourismus
 
Alle Touristen und Touristinnen sollen künftig beim Einchecken in ein Hotel an der Playa de Palma eine Selbstverpflichtung unterschreiben, mit der sie sich mit den Benimmregeln einverstanden erklären. Diese gelten nicht nur im Bereich des jeweiligen Hotels selbst, sondern auch im öffentlichen Raum. Wird ein Hotelgast selbst Opfer einer kriminellen Tat oder fühlt sich belästigt, kann er direkt an seiner Hotelrezeption schriftlich Anzeige erstatten. Dafür soll es spezielle Formulare geben.
 
Verfolgung von Verstößen
 
Halten sich Gäste nicht an die vorgegebenen Benimmregeln, sollen sie umgehend juristisch belangt werden. Hierfür will der Hoteliersverband ein Rechtsanwaltsbüro beauftragen, das sich um Anzeigen bei der Polizei und andere rechtliche Schritte kümmert. Nach einem Bericht des Mallorcamagazins sollen die Kosten dafür von einem neuen Fond getragen werden, in den die Verbandsmitglieder einzahlen. Darüber hinaus sind Schulungen für die Hotelmitarbeitenden geplant, um ihnen das richtige Verhalten gegenüber aggressiven oder betrunkenen Gästen beizubringen.

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