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Trotzdem fortfahren

Österreich: Skipässe werden teurer

Skiurlauberinnen und Skiurlauber in Österreich müssen in der kommenden Wintersaison mit teureren Skipässen rechnen. Die Ticketpreise werden im Durchschnitt um acht bis zehn Prozent im Vergleich zur Vorsaison steigen. Grund für die Teuerungen sind laut den Betreibenden vieler Skigebiete die aktuelle Inflation sowie die hohen Energiekosten.
In Tirol steigen die Preise für Skipässe in der kommenden Saison etwa um acht Prozent, wodurch die Karten in einigen Skigebieten etwa 70 Euro pro Person und Tag kosten werden. Ähnlich gestaltet sich die Lage beispielsweise in den Bundesländern Salzburg, Kärnten oder in der Steiermark, auch wenn die 70-Euro-Marke dort noch nicht geknackt wird. Trotz der höheren Preise im Vergleich zum Vorjahr gibt die Branche jedoch längst nicht alle Preissteigerungen an Skifahrende weiter. Wie Manuel Kapeller-Hopfgartner vom Wirtschaftsbund Kärnten gegenüber der österreichischen Tageszeitung Kurier ausführt, stünden die Seilbahnunternehmen Kostensteigerungen von 15 bis 20 Prozent gegenüber. Viele Skigebiete berichten dennoch trotz der höheren Preise für Skipässe von einer anhaltend hohen Nachfrage, die mittlerweile wieder das Niveau von vor der Pandemie erreiche.
 
Energiesparen in den Skigebieten
 
Die Energiekrise stellt die Betreibenden der Skigebiete in Österreich nach zwei Pandemiejahren vor neue Herausforderungen. So müssen Energiesparmaßnahmen implementiert werden, die sich jedoch wenig bis gar nicht auf den Komfort der Gäste auswirken sollen, Öffnungszeiten sollen daher weder verkürzt noch Anlagen abgeschaltet werden. Dennoch werden Vorschläge wie ein eingeschränktes Angebot beim Nachtskifahren, das Abstellen von Sitzheizungen in den Seilbahnen oder weniger Beleuchtung an den Seilbahnstationen in mehreren Skigebieten diskutiert. Zudem besteht die Möglichkeit, die Geschwindigkeit von Seilbahnen zu bestimmten Zeiten etwas zu reduzieren.
 
Weniger Investitionstätigkeit
 
In vielen Skigebieten ist die Investitionstätigkeit der Betreibenden infolge der Einbußen durch die Corona-Pandemie stark zurückgegangen. Man geht von bis zu 80 Prozent weniger Investitionen als in der Zeit vor der Pandemie aus. Der Sprecher der Salzburger Seilbahnen, Erich Egger, sagte gegenüber dem Kurier, dass vor allem der Winter 2020/2021 für die Unternehmen ein schwerer Einschnitt gewesen sei, sodass derzeit nicht mehr investiert werden würde, als unbedingt notwendig.