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Schnee am Wochenende bedroht Flüge und Straßenverkehr

München, 15.01.2021 | 10:04 | sei

Westeuropa erwartet am bevorstehenden Wochenende vom 16. bis zum 17. Januar einen neuen Wintereinbruch, der frostige Temperaturen und viel Neuschnee mitbringt. Besonders die Schweiz, der Nordosten von Frankreich sowie Westösterreich müssen sich auf starke Schneefälle einstellen. Meteorologen warnen vor glatten Straßen und Einschränkungen im Flugverkehr.


Auto, Straße, Winter, Schnee
Autofahrer und Flugreisende müssen sich am Wochenende auf Einschränkungen durch starken Schneefall einstellen.
Der Europäische Wetterdienst hat für die Nordostschweiz Warnstufe Rot verhängt. Dort ist nicht nur mit viel Neuschnee zu rechnen, die Flocken werden auch von heftigem Wind begleitet. Für den übrigen Norden sowie den Westen der Schweiz gilt Wetterwarnstufe Orange, ähnliche Bedingungen werden im Nordosten Frankreichs und in Westösterreich erwartet. In den Schweizer Alpen wird laut Prognosen zwischen 30 und 60 Zentimeter Schnee niedergehen, örtlich könnte sogar bis zu einem Meter Neuschnee fallen. Durch die Kombination von Schneefall und starken Windböen sind Schneeverwehungen möglich, die Straßen unpassierbar machen können.
 
Flugverspätungen und glatte Straßen
 
An den Flughäfen der Region kann es zu verspäteten Verbindungen und Flugausfällen kommen, weil Flugzeuge und Pisten enteist werden müssen. Mitten im stark betroffenen Gebiet der nördlichen Schweiz liegt der Flughafen Zürich, insbesondere dort müssen Passagiere mit Verzögerungen rechnen. Auch auf den Straßen werden die Schneefälle aller Voraussicht nach für stockenden Verkehr sorgen. Auf Autobahnen ist die Sperrung von einzelnen Abschnitten möglich, deren Bedingungen zu gefährlich werden. Aufpassen sollten Autofahrer auch auf Neben- und kleineren Landstraßen, die eventuell nicht zeitnah geräumt werden können.
 
Viel Schnee auch in deutschen Regionen
 
Auch in Deutschland zeigt sich der Januar vielerorts von der eisigen Seite: Im Süden und Südwesten der Bunderepublik sowie in Teilen Sachsens fiel bereits am Donnerstag eine große Menge Neuschnee, am 15. Januar sollen zwischen dem Erzgebirge und der Ostseeküste weitere Schneemassen hinzukommen. Im Allgäu sowie in den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen und Lindau gilt die Unwetterwarnstufe Rot.

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