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Schneechaos sorgt für Behinderungen in Schweden

München, 22.11.2022 | 10:57 | twi

Autofahrerinnen und Autofahrer in Schweden müssen derzeit vielerorts mit winterlichen Straßenbedingungen rechnen. In den letzten Tagen hatten starke Schneefälle für erhebliche Behinderungen im Verkehr gesorgt. In manchen Regionen rechnen Meteorologinnen und Meteorologen auch in den nächsten Tagen mit weiteren Schnee- und Regenfällen.


Winterreifen sorgen bei Kälte für zusätzlichen Grip.
In Schweden haben starke Schneefälle für Behinderungen im Verkehr gesorgt.
Ergiebige Schneefälle haben in den letzten Tagen in Schweden für massive Verkehrsstörungen gesorgt. Am Stockholmer Flughafen konnten viele Flüge nicht starten, andere waren teils deutlich verspätet, mittlerweile läuft der Betrieb jedoch wieder planmäßig. In einigen Städten musste der Busverkehr zum Teil oder auch komplett eingestellt werden, zudem konnten mehrere Zugverbindungen im Land nicht angeboten werden. Auf Straßen kam es zu zahlreichen Unfällen, die zu langen Staus führten. In einigen Regionen Schwedens rechnen Expertinnen und Experten bis Dienstagmittag mit Schneefällen, die Unwetterpotenzial haben können. Zudem sorgen leicht steigende Temperaturen und damit einhergehende Regenfälle teilweise für glatte Straßen. Autofahrerinnen und Autofahrer sind landesweit zu einer besonders vorsichtigen Fahrweise angehalten und sollten auf nicht zwingend notwendige Fahrten verzichten. Im Wochenverlauf soll sich die Wetterlage jedoch wieder beruhigen.
 
Wintereinbruch ungewöhnlich stark
 
Dass es in Skandinavien in der zweiten Novemberhälfte zu Schneefällen kommt, ist laut Meteorologinnen und Meteorologen an sich nicht ungewöhnlich. Enorme Schneemengen, wie sie in den letzten Tagen gefallen sind, kommen jedoch äußerst selten vor. Nicht nur in Schweden sorgten die Schneemassen für Probleme. Auch im Süden Norwegens hat es in den letzten Tagen stark geschneit, wodurch es zu mehreren Unfällen gekommen ist. Ebenso kam es in Teilen Dänemarks zu starken Schneefällen, die beispielsweise auf der Ostseeinsel Møn für eine 20 Zentimeter dicke Schneedecke sorgten. Dort hat jedoch bereits wieder Tauwetter mit Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt eingesetzt.
 
Schneemassen in den USA
 
Erst Ende letzter Woche hatte ein außergewöhnlich starker Schneesturm an der Ostküste der USA für Chaos gesorgt. Dort war es stellenweise zu mehr als 15 Zentimetern Neuschnee in einer Stunde gekommen, insgesamt fielen beispielsweise in der Stadt Orchard Park fast zwei Meter Schnee. Auch hier sind Wintereinbrüche zu dieser Zeit des Jahres nichts Ungewöhnliches, die Schneemengen wurden jedoch als rekordverdächtig beschrieben. Mancherorts wurde der Notstand ausgerufen und es wurden Fahrverbote für Autos verhängt. Grund für den jüngsten Wintereinbruch in den USA war der sogenannte Lake Effect, der in der Region rund um die Großen Seen im Norden der Vereinigten Staaten im Winter regelmäßig auftritt.

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