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Schweiz erklärt Thüringen zum Corona-Risikogebiet

München, 10.03.2021 | 15:26 | soe

Die Schweiz hat das deutsche Bundesland Thüringen wieder auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Mit Wirkung zum 22. März müssen sich Einreisende aus Thüringen in der Schweiz demnach umgehend nach der Ankunft für zehn Tage in Quarantäne begeben. Bessere Nachrichten gibt es hingegen für Spanien und Portugal, beide Länder wurden aus der Schweizer Risikoliste gestrichen.


Schweiz Flagge Matterhorn
Die Schweiz betrachtet das Bundesland Thüringen ab dem 22. März wieder als Corona-Risikogebiet.
Erst zum 25. Februar hatte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) alle deutschen Bundesländer von seiner Liste der Risikoländer genommen, nun steht Thüringen aufgrund steigender Infektionszahlen knapp einen Monat später wieder darauf. Damit kommt zur generellen PCR-Testpflicht für die Einreise in die Schweiz bei Ankömmlingen aus Thüringen eine zehntägige Isolationszeit hinzu. Ebenfalls ab dem 22. März werden die französische Insel Korsika sowie die italienischen Regionen Basilikata, Latium und Venetien vom BAG neu als Risikoländer eingestuft. Darüber hinaus trifft es unter anderem ganz Belgien, Polen, Ungarn und Zypern.
 
Spanien und Portugal keine BAG-Risikoländer mehr
 
Grund zur Freude haben alle Schweizer, die den Osterurlaub auf den Balearen, Kanaren oder dem spanischen Festland verbringen möchten. Ab dem 22. März steht ganz Spanien samt seinen Inselgruppen nicht mehr auf der Risikoliste, weshalb die Quarantäne nach der Rückkehr in die Schweiz entfällt. Gleiches gilt für Portugal: Die Infektionszahlen in dem noch im Januar stark von der Pandemie betroffenen Land sind so weit gesunken, dass die Schweizer Behörden es nicht mehr als Risikogebiet einstufen. Im Bereich der Fernreisen verliert der Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen seinen Risikostatus.
 
Indikator für deutsche Einstufung
 
In der Vergangenheit erwies sich die Einstufung des Schweizer BAG oft als richtungsweisend für die Entscheidungen des deutschen Robert Koch-Instituts bezüglich dessen eigener Liste der Corona-Risikogebiete. In dieser Woche wird in Deutschland insbesondere die Bewertung Spaniens mit Spannung erwartet. Dank stetig sinkender Infektionszahlen ist ein Ende der deutschen Reisewarnung zumindest für die Balearen inklusive Mallorca wahrscheinlich, Urlauber könnten dann ohne Quarantäne- und Testpflicht nach Deutschland zurückkehren. Für die Einreise nach Spanien wird jedoch nach wie vor ein negativer PCR- oder TMA-Test benötigt.

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