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Trotzdem fortfahren

Singapur setzt Reiseblase für Geimpfte aus

Singapur verbietet den Verkauf von Flugtickets im Rahmen der Vaccinated Travel Lane (VTL), einer Reiseblase für gegen das Coronavirus geimpfte Ausländer und Ausländerinnen, vom 23. Dezember bis zum 20. Januar. Damit kann vorerst nicht mehr ohne Quarantäne in den südostasiatischen Stadtstaat eingereist werden. Wer bereits einen Flug nach Singapur gebucht hat, ist von der Neuerung jedoch nicht betroffen.
Fluggesellschaften dürfen allerdings auf Beschluss der Regierung während des genannten Zeitraums keine neuen Tickets mehr für die VTL verkaufen. Wie das Gesundheitsministerium am 22. Dezember mitteilte, soll die Maßnahme die Gefahr einer Eintragung der neuen Omikron-Mutation des Coronavirus verringern. Neben Flugreisenden sind auch Passagiere betroffen, die aus den Nachbarländern mit Bussen nach Singapur kommen. Reisende im Besitz von bereits gekauften Tickets dürfen jedoch weiterhin ohne Quarantäne in den Stadtstaat einreisen.
 
Hohe Impfrate in Singapur
 
Die Aussetzung der quarantänefreien Einreise von internationalen Gästen soll den Behörden Zeit verschaffen, um die Omikron-Variante zu studieren und die Kapazitäten des Gesundheitssystems zu erhöhen. Außerdem sollen noch mehr Menschen in Singapur gegen das Coronavirus geimpft werden. Bereits jetzt haben rund 96 Prozent der anspruchsberechtigten Bevölkerung einen vollständigen Impfschutz erhalten, dies entspricht etwa 87 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner. Gut ein Drittel ist bereits mit einer Auffrischungsimpfung versehen. Ab dem 27. Dezember will Singapur außerdem auch Kinder zwischen fünf und elf Jahren impfen.
 
Corona-Lage in Singapur
 
Unterdessen wurden 65 Infektionsfälle mit der Omikron-Mutation in Singapur nachgewiesen, bei denen sich die Infizierten zuvor im Ausland aufgehalten haben. Innerhalb des Landes verbreitete Ansteckungen gibt es bislang sechs Mal. Mit Stand zum 23. Dezember liegt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei niedrigen 38,6 mit sinkender Tendenz.