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Winter-Sturm Orlena bedeckt New York mit Schnee

München, 02.02.2021 | 12:28 | soe

In New York City ist zu Wochenbeginn Schneeschippen angesagt: Die Millionenmetropole versinkt dank Sturmtief Orlena derzeit in mehr als 30 Zentimeter Neuschnee. Auch am 2. Februar sollen die starken Schneefälle noch andauern und nach Vorhersage der Meteorologen insgesamt bis zu einem halben Meter des weißen Niederschlags bringen. Die Infrastruktur von New York ist deshalb eingeschränkt.


Flugzeug Flughafen Schnee New York
In New York sorgt Schneesturm Orlena für Einschränkungen im Flugverkehr.
Der schneereiche Start in den Februar 2021 sorgt für Einschränkungen in New Yorks öffentlichem Leben. Bürgermeister Bill de Blasio hat aufgrund der gefährlichen Straßenverhältnisse für das Stadtgebiet ein Fahrverbot erlassen, auch teilweise oberirdisch verkehrende U-Bahn-Linien wurden eingestellt. Nach Möglichkeit sollen die Bewohner der Metropole zuhause bleiben. Auch der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, rief den Notstand aus und appellierte an die Menschen, den Sturm ernst zu nehmen und das Haus nicht zu verlassen.
 
Flughafen LaGuardia geschlossen
 
Der Flugverkehr in New York City wurde durch die Witterungsbedingungen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am Flughafen LaGuardia musste der Flugbetrieb zeitweise eingestellt werden, zahlreiche Verbindungen fielen auch am Airport John F. Kennedy aus. Ähnliche Bedingungen herrschten an den weiteren Flughäfen der US-Ostküste, bereits am Wochenende mussten in Chicago Flüge annulliert werden. Auch im Bahnverkehr kam es zu Störungen.
 
Beeinträchtigungen in Impfzentren
 
Winter-Sturm Orlena sorgt auch für Probleme beim Fortschreiten der Impfkampagne gegen das Coronavirus. So mussten am 1. Februar mehrere Impfzentren geschlossen werden, nach Aussage der Behörden sollen die Impfungen jedoch schon am 2. Februar fortgesetzt werden. Auch im benachbarten Bundesstaat New Jersey verursachten die Schneemassen Einschränkungen. Dort führten zudem Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern zu Stromausfällen.

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